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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Gesellschaft

Gesellschaft PT-MAGAZIN 2/2016 8 klassische Spielstätte, die ohne Tabuverschiebungen, kübelweise Blut, Fekalsprache und detaillierte Sexszenen auskommt. Jüngst erfreuen sich die Besucher des Schlosspark Theaters am Gerhart-Hauptmann-Drama „Vor Sonnenuntergang“, in dem der Protagonist Matthias Clausen von Hallervorden überzeugend verkörpert wird. „Die Rolle des Matthias Clausen ist die größte Herausforderung meiner Bühnenlaufbahn. In höchster Wertschätzung für das Werk Gerhart Hauptmanns werde ich einfühlsam und demütig versuchen, diese Herausforderung zu meistern“, äußerte Dieter Hallervorden. „Einer flog über das Kuckucksnest“, basierend auf Ken Keseys Bestseller, wird Dale Wassermans Theaterfassung bereits ab April dieses Jahres aufgeführt. Für die Regie konnte Dieter Hallervorden den berühmten Michael Bogdanov gewinnen. Das Produkt Theaterstück Unternehmergeist bedeutet auch immer, die Fäden zusammenzuführen und das Bild: DER DEHMEL/Urbschat Bild: DER DEHMEL/Urbschat Netzwerk an guten Leuten zu pflegen. Wieviel Raum dies im unternehmerischen Tun von Hallervorden einnimmt, sehen wir an den exzellenten Gesichtern auf der Bühne, aber ein Theater lebt vor allem vom „Hinter der Bühne“. 19 fest angestellte Mitarbeiter müssen bezahlt werden, ein Haus erhalten, in neueste Technik investiert und ein Theaterbetrieb logistisch betrieben werden. Neben den 19 Festanstellungen gibt es noch zahlreiche „Feste“, die im Mindestlohngefüge für Garderoben- und Einlassdienste angestellt sind. Herr Hallervorden selbst zahlt sich keine Gage. In seinen Pressekonferenzen erlebt man ihn als zielstrebigen und mit Wortwitz bekleideten Hausherrn, umringt von Stars aus Film und Fernsehen, die bald auch seine Bühne zieren. Angesprochen auf staatliche Förderungen, sagte er lächelnd: „Das ist zu wenig zum Überleben und zu viel zum Sterben“. Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt die Produktionen des Hauses in überschaubarer Höhe. Sein unternehmerisches Risiko ist auch damit nicht unerheblich, denn wenn man Kultur macht, segelt man hart am Wind. Halliwoods Produkt ist das Stück auf der Bühne, direkt vor dem Konsumenten. Jede Aufführung ist ein Unikat, von Menschen gemacht. Sein Design ist das Bühnenbild, die Musik, die Geräusche, das Licht. Die Verpackung sind Kostüme, die Maske und die Verfassung der Schauspieler. Im Hintergrund arbeitet eine Maschinerie aus Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Hausbewirtschaftung. Seine Produktion ist die Inszenierung, die Probe und das Material ist das Erdachte, das Geschriebene aus der Feder eines Schriftstellers. All das, eingebunden in betriebswirtschaftliche Vorgänge und Zwänge, ist das Theater, sensibel im Zeitgeist verflochten und mit Produkttraditionen verwoben. Ein Konglomerat aus Geist, Stofflichkeit und Talent. Ein schwieriges Produkt, was es zu produzieren und zu vermarkten gilt. Eine Herausforderung an die Schaffenden sowie an die Verbraucher, die als Theaterpublikum, von Reizen übersättigt, über das Produkt befinden. Je größer das Ensemble eines Stücks, desto komplizierter die Terminanforderungen an eine Spielzeit. Soll ein großer Erfolg wiederholt werden, ist vor allem der Terminkalender und dessen Organisation die größte Herausforderung an ein Stück. Die guten Helferlein Synergien schaffen, ist wie in jedem Unternehmen, auch für Dieter Hallervorden existenziell. Die Kooperation mit der LiteraturInitiative Berlin bedeutet, Lesungen für Kinder und Jugendliche im Schlosspark Theater durchzuführen. Mit YAS – Junges Schlosspark Theater bringt die JugendTheatergruppe unter der professionellen Leitung des Schauspielers und Theaterpädagogen Stefan Kleinert, Schüler, Studenten und Auszubildende zusammen. Klassiker wie „Mirandolina“ von Carlo Goldoni, „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist und „Die Jungfrau von Orléans“ von Friedrich Schiller bringen die jungen Leute auf die Bühne. Der Freundeskreis

Schlosspark Theater in Berlin e. V. unterstützt das Theater in der Jugendarbeit personell und mit einer beispielhaften Gestaltung der Matinees, in denen das Foyer zu einem Treffpunkt für Zuschauer und Künstler wird. Theater – ein schwerer Markt in heutiger Zeit Das Unternehmen Theater agiert in einem nahezu gesättigten Markt. Das schleichende Verschwinden des Bildungsbürgertums, die Dezimierung des gesellschaftlichen Ranges als Begegnungsstätte, die geringen Aktivitäten in der Schulbildung, Lust auf Theater zu erzeugen, lassen immer ein großes Risiko bei einem privat finanzierten Haus existent sein. Die Konkurrenz zu Fernsehen und Kino ist groß. Das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit sind hier besonders gefordert. Im Falle von Dieter Hallervorden ist Marketing auch immer ein Stück Ego-Marketing und für Halliwood die klassische Balance im Marketingmix. Die Preispolitik fragt sensibel danach, was eine Karte kosten darf und die Betriebswirtschaft, was eine Karte kosten muss. Die Produktpolitik beschäftigt sich mit dem Thema, was erfolgreich auf die Bühne kommt und wie es „designt“ sein sollte. Die Distributionspolitik umgarnt die Zuschauer, die Medien, die Kritiker und die theateraffinen Zielgruppen. Die Kommunikationspolitik entwickelt die Botschaften, einzig und großartig zu sein. Die tragende Kommunikationssäule ist die Öffentlichkeitsarbeit, die permanent den Hunger nach Information stillen muss. Dass bei den Pressekonferenzen viele Stars der PR- Managerin Beate Luszeit zur Seite stehen, macht es für die Journalisten zu einer Art Zugewinn. Neben Dieter Hallervorden kann man dann die begabte Katharina Schlothauer, die berühmte Eleonore Weisgerber oder die schöne Katja Weitzenböck erleben. Was für ein Theater. ó Prof. Arnd Joachim Garth Gesellschaft PT-MAGAZIN 2/2016 9 Sie brauchen handwerkliche NATURTALENTE? © iStockphoto/Thinkstock In Ihrem Unternehmen fehlen Hände, die im Metall-, Sanitär-, Elektro- oder in einem anderen Bereich anpacken? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Bestellen Sie noch heute passende Fachkräfte. www.die-pa.de

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