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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Bayern

Bayern PT-MAGAZIN 2/2016 60 einen Systemwechsel für die Netzausbauplanung. Es ist rein technisch möglich, die Versorgung Bayerns ohne die umstrittenen Trassen Südlink und Südostpassage sicherzustellen. Denn zwei neue Trassen werden für Bayerns Versorgung nicht gebraucht. Leitungen sollten nur dann gebaut werden, wenn sie für die Versorgung notwendig seien und nicht etwa für den Export von Überschussstrom. Die Voraussetzungen dafür müssten aber in Berlin geschaffen werden und sind deshalb eine Aufgabe für die Verhandlungen auf Bundesebene. Denn: Die Frage, in welchem Maße Netzausbau notwendig ist, hängt davon ab, ob die Marktbedingungen für den wirtschaftlichen Betrieb und den Bau von Gaskraftwerken in Bayern angepasst werden. Man bedenke: Im Freistaat herrscht bereits aktuell folgende bizarre Situation. In Irsching steht das modernste Gaskraftwerk Europas mit der weltweit modernsten Gasturbine (Wirkungsgrad 70 %) seit Monaten still, da ein wirtschaftlicher Betriebsablauf nicht gegeben ist bzw. nicht bewerkstelligt werden kann. Dieser kuriose Zusammenhang lässt sich folgendermaßen illustrieren: Stellen Sie sich vor, ein Unternehmer errichtet eine Werkhalle mit Maschinen und Anlagen, zelebriert dann eine offizielle Einweihung mit Größen der Politik, um im Anschluss das Werktor zu verschließt und alle Mitarbeiter zum Arbeitsamt schickt. Umsteuern bei den Erneuerbaren Energien Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien fordert auch der Freistaat Bayern einen Prioritätenwechsel. Es ist inzwischen Gewissheit, dass der Beitrag der Erneuerbaren zur Versorgungssicherheit beim gegenwärtigen Stand der Technik nur in eng begrenztem Umfang gesteigert werden kann. Bei einem weiterhin unkontrollierten Zubau – gerade von Windkraft – drohen nicht nur die Kosten der Energiewende aus dem Ruder zu laufen. Die künftigen Belastungen für das Netz wären enorm und würden einen immer größeren Bedarf nach zusätzlichen Leitungen auslösen. Für Energieministerin Aigner muss deshalb „damit Schluss sein!“ Die ersten mit dem EEG 2014 gemachten Schritte gingen in die richtige Richtung, waren aber viel zu zaghaft. Das Umsteuern beim Ausbau der Erneuerbaren muss viel entschlossener und mutiger erfolgen, vor allem muss gelten: Qualität vor Quantität. Die Erneuerbaren müssen dem Gesamtsystem dienen und ihre Produktion muss sich mehr am Bedarf orientieren. Ein Schwerpunkt müsse deshalb in Zukunft auf den Möglichkeiten zur Systemintegration liegen: „Es funktioniert nicht“, so Ministerin Aigner, „wenn wir die Spitzen immer weiter erhöhen, ohne die Täler zu füllen“. Mit der Vorstellung von energiepolitischen Eckpunkten hat Energieministerin Ilse Aigner den Energiedialog Bayern mit seiner breiten gesellschaftlichen Beteiligung und in seiner thematischen Tiefe als einen wichtigen Konsultationsprozess eingeschätzt. So sei der Erkenntnisgewinn enorm und es gäbe heute ein schärferes Bild von Bayerns Energiezukunft als zuvor. ó Über den Autor Lothar Müller Verleger und Publizist Dr.-Ing. Lothar Müller ist der Oskar-Patzelt-Stiftung seit ihrer Gründung als Partner verbunden und bringt seine langjährigen Erfahrungen als Unternehmer und in der Energiewirtschaft ein. just like the real thing BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG Postfach 190164 · 90730 Fürth/Germany Telefon: + 49 (0)911 / 7 52 09-0 Telefax: + 49 (0)911 / 7 52 09-10 / 29 vertrieb@bruder.de www.bruder.de

Investition in die Zukunft Die oberbayerische Stadt Freilassing zeigt auf farbenfrohe Weise, wie ein moderner deutscher Kindergarten aussehen soll Kinder und technische Innovationen haben etwas gemeinsam – die Zukunft nämlich. In die Zukunft zu investieren heißt auch, unseren Kindern clevere Technik an die Seite zu stellen, die sie in ihrer Entwicklung positiv begleitet. Das erkannte auch die Stadt Freilassing, die im vergangenen Jahr ein sehr zukunftsweisendes Bauprojekt realisierte. Im idyllischen Berchtesgadener Land – nur einen Steinwurf von Königssee und Watzmann entfernt – entstand eine Kindertagesstätte, die mit ihrem energetischen Gesamtkonzept überzeugt – ein Musterbeispiel für zukünftige Kindergärten und Schulen. Etwa 40 Kinder plus Betreuer kommen in dem modernen, eingeschossigen Neubau in der Augustinerstraße unter. Zwei Millionen Euro hat die Stadt Freilassing für dieses Zukunftsprojekt in die Hand genommen. Die Liste der technischen Umsetzungen liest sich wie ein Gedicht: Das Deckensystem der Räume hat eine Schlüsselfunktion. Diese sogenannte Green Code® Audiotherm-Decke von der Firma Baustoffwerk Rudolph aus dem schwäbischen Weiler-Simmerberg kann entweder als sanfte Flächenheizung oder als Kühlung für ein durchweg angenehmes Raumklima eingesetzt werden. Dies wird mithilfe von Heiz- und Kühlregistern, die entweder warmes oder kühles Wasser führen, realisiert. Zusätzlich sind in die Deckenunterseiten sogenannte Reapor®-Schallabsorberstreifen aus Blähglas eingelassen, die einen Großteil der Schallwellen im Raum schlucken. Dieses ausgezeichnete Schalldämmungssystem sorgt für eine angenehme und gedämpfte Akustik innen und blendet gleichzeitig lästige Geräusche von außen – z. B. durch die nahegelegene Einflugschneise des Flughafens Salzburgs – aus. Es entsteht eine ideale, geräuscharme Umgebung für die heranwachsenden Kinder. „Mit der Summe seiner Eigenschaften hat sich unser Deckensystem als Ideallösung für diese Aufgabenstellung erwiesen“, freut sich Hermann Rudolph, dessen Baustoffwerk Mitglied der Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme e.V. (IGR) ist. Die sogenannten Raumklimadecken gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Sie wurden bereits als „Bauinnovation des Jahres“ ausgezeichnet. Hinzu treten weitere überaus praktische Umsetzungen: Große nach Süden ausgerichtete Fenster beispielsweise lassen viel Licht und Sonnenwärme in die Räume. Das Resultat: Heizkosten und die Ausgaben für Licht können gesenkt werden. Eine Photovoltaikanlage sorgt zudem für ein Strom-Plus von etwa 30%. Außerdem verfügt die Kindertagesstätte über Wärmepumpen, deren acht Sonden aus bis zu 50 Metern Tiefe Erdwärme ziehen. ó Planen Sie mit uns Ihr neues Zuhause frei nach Ihren Wünschen. Gemeinsam mit unseren Architekten realisieren Sie Ihre Vorstellungen vom perfekten Zuhause bis ins kleinste Detail – Energie sparend und aus einer Hand. Jetzt informieren Telefon 0800 1002309 www.hanse-haus.de PT-MAGAZIN 2/2016 Bild: © igr-raumklimasysteme.de Bild: © igr-raumklimasysteme.de

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