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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Die Zukunft der Energie

Die Zukunft der Energie Lösungen im Schlagschatten des stetig steigenden Strompreishochs Bayern PT-MAGAZIN 2/2016 58 Die aktuelle Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 22. Januar 2016 straft all jene Lügen, die vollmundig verkünden, die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2015 würde zu einer Beruhigung des Strompreises führen. Zwar ist der Strompreis 2016 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt für deutsche Haushalte auf dem gleichen Niveau geblieben: Eine Stromrechnung mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden beläuft sich aktuell auf knapp 84 Euro im Monat. Aber: Davon entfallen mehr als die Hälfte und damit rund 45 Euro auf staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese machen insgesamt 54 Prozent am Strompreis für Haushalte aus (2015: 52 Prozent). Und Vertriebe können nur noch 21 Prozent des Strompreises beeinflussen. Das heißt, wenn auch noch so marketingbezogene Vergleichsportale suggerieren können, dass ein Wechsel der Stromanbieter immense Einsparungen für den Verbraucher bringen kann. Unter dem Strich ist der Gewinn durch einen Wechsel eher marginal. Was zeigt die aktuelle Strompreisanalyse? Die staatlichen Belastungen beim Strompreis haben seit dem Jahr der Liberalisierung ein neues Rekordhoch erreicht. Die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) ist dabei der größte Kostenblock. Gut 18,50 Euro (2015: 18,00 Euro) muss ein durchschnittlicher Haushalt in diesem Jahr monatlich für die Förderung der Erneuerbaren Energien aufbringen. Nach der BDEW-Einschätzung ist deshalb der von der Politik bereits eingeschlagene Reformweg richtig: Künftig soll die Förderhöhe für regenerative Anlagen über Ausschreibungen ermittelt werden. Damit lässt sich bei richtiger Ausgestaltung eine hohe Kosteneffizienz erreichen. Denn gerade die Subventionspolitik der Bundesregierung für die Produktion und Einspeisung von erneuerbaren Energien in das Stromnetz (u.a. der sogenannte Einspeisevorrang in das Netz) führte zu sichtbaren volkswirtschaftlichen Verwerfungen. Während der Kostenblock der staatlichen Steuern und Abgaben weiter deutlich gewachsen ist, konnten die Unternehmen der Energiewirtschaft Energieministerin Ilse Aigner Quelle: Wikipedia den Anstieg des Gesamtpreises teilweise kompensieren: Die Beschaffungskosten für die Vertriebe sind aufgrund niedrigerer Preise an den Strombörsen gesunken. Die Börsenpreise allein bestimmen jedoch nicht den Endkunden-Strompreis. Der von den Vertriebsunternehmen selbst beeinflussbare Anteil am Strompreis (Strombeschaffung und Vertrieb) beträgt insgesamt nur noch rund 21 Prozent (2015: 24 Prozent). Der dritte wichtige Bestandteil des Strompreises WAS UNS ANTREIBT? DIE LEIDENSCHAFT FÜR DAS AUTOMOBIL. Als Partner der Automobilindustrie verbinden wir Leidenschaft mit technischem Know-how und hohem Qualitätsanspruch. Daher freuen wir uns über die erneute Nominierung zum Großen Preis des Mittelstandes. Wir gratulieren allen nominierten Unternehmen und Preisträgern! Großer Preis des MITTELSTANDES Oskar-Patzelt-Stiftung www.asap-com.eu

Quelle: Wikipedia Gaskraftwerk Irsching für Haushalte sind die Netzentgelte. Diese liegen im Durchschnitt knapp 5 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit aktuell bei einem Anteil von knapp 25 Prozent (2015: 24 Prozent). Grund für diese Steigerung ist der im Rahmen der Energiewende erforderliche Aus- und Umbau der Stromnetze. Je nach Region können die zu zahlenden Netzentgelte stark variieren. Die stetig steigende Stromeinspeisung aus Wind und Sonne fordert die Netzbetreiber insbesondere in Ostdeutschland immer häufiger heraus. Hier stammen schon heute im Jahresmittel über 90 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Stark überlastete Netze sind die Folge. Sie machen einen Netzausbau und angepasste Betriebsweisen erforderlich. Um einen sicheren Netzbetrieb zu gewährleisen, musste MITNETZ STROM (die Netztochter des größten Ostdeutschen Energieversorgers enviaM im Rahmen des Netzsicherheitsmanagements im Jahr 2015 insgesamt 534-mal in das Stromnetz eingreifen. An 201 Tagen wurde im Vorjahr aus dem Verteilnetz der MITNETZ STROM Strom zurück in das Übertragungsnetz gespeist. Diese sogenannten Redispatch-Kosten muss der Verbraucher tragen. Hier handelt es sich um eine finanzielle Belastungsgröße für den Endkunden (ob Haushalt oder mittelständisches Unternehmen), die von der Politik gerne ausgeblendet wird. Bayern ist keine Insel Mit diesen Problemen müssen sich auch die Verbraucher im Freistaat Bayern „herumschlagen“. Allerdings versucht hier die Politik – nicht zuletzt in Person von Bayerns Energieministerin Ilse Aigner – Wege aus dieser Situation zu finden. Vor diesem Hintergrund wurde in Bayern ein „Energiedialog“ durchgeführt – mit einem klar formulierten Ziel. Der Dialog, an dem Wirtschaft, Verbände, Vertreter der Kirchen und Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen, Investoren, Behörden und Fachleute aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung beteiligt waren, sollte vernünftige Lösungen generieren. Spätestens seit „STUTTGART 21“ hat es sich herumgesprochen, dass es sich gerade bei großen Interessenskonflikten lohnt, die gegensätzlichen Parteien zusammenzubringen und jede Position ernst zu nehmen. Man bedenke: Im Vergleich zu anderen Bundesländern wie beispielsweise Schleswig-Holstein oder Mecklenburg- Vorpommern – wo lediglich die Erweiterung von „Windmühlenfeldern“ Thema ist – hat der Freistaat Bayern ganz andere Probleme. Dies betrifft die Lücke bei der Stromproduktion und bei der gesicherten Leistung. Es ist ganz klar, dass Bayern nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke eine Lücke bei der Stromproduktion und bei der gesicherten Leistung haben wird. Im Rahmen des Energiedialogs wurden deshalb festgelegt, dass sich die gesicherte Leistung auf 5 Gigawatt und die Stromproduktion auf 40 Terawattstunden belaufen soll. Bayern benötigt eigentlich keine neuen Trassen zum Transit von Überschussstrom – und fordert deshalb ˘ Bayern PT-MAGAZIN 2/2016 59 DEUTZ-FAHR. ERSTKLASSIG IN JEDER KLASSE. Produktivität von 35 bis 340 PS. Erstklassige Technologie, erstklassiges Design, erstklassiger Komfort und erstklassige Ausstattung - dafür steht DEUTZ-FAHR in der Landwirtschaft seit vielen Jahrzehnten. DEUTZ-FAHR bietet für jede Anwendung effiziente, leistungsstarke Traktoren und Mähdrescher. Ziel von DEUTZ-FAHR ist es, Landwirten und Lohnunternehmern mit innovativen Technologien dabei zu helfen, ihre Arbeit unter allen Bedingungen erstklassig zu erledigen. Dafür entsteht im bayerischen Lauingen derzeit die modernste Traktorenfertigung Europas: das DEUTZ-FAHR Land. Für weitere Informationen besuchen Sie deutz-fahr.de DEUTZ-FAHR ist eine Marke von

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