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P.T. MAGAZIN 02/2015 - Regional

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Fotos: Trutschler/For

Fotos: Trutschler/For Friends Wirtschaft 32 Die beeindruckende Fernsicht zwang zu einer zurückhaltenden, dennoch ästhetischen Architektur Alpines Interieur jenseits von Biederkeit „Zahlreiche Häuser leben von ihrer Historie. Sie erzählen uns heute von früher. Unser Haus lebt von moderner Tradition. Es erzählt heute davon, welche Spuren das Früher im Heute hinterlässt“, so Wolfgang Eder, Geschäftsführer des 5 Sterne Hotels „For Friends“, das erst im Juli 2014 seine Türen öffnete. Das brandneue For Friends Hotel befindet sich an der Stelle, an der bis 2012 der zuvor weit über die Region hinaus bekannte Mösererhof seine Gäste empfing. Dann übernahm das Projekt For Friends das Hotel. Ursprünglich mit der Idee, das Haus einer grundlegenden Sanierung und Umgestaltung zu unterwerfen, waren sich die Investoren um Wolfgang Eder und den Architekten allerdings schnell einig, dass dies mit der vorhandenen Bausubstanz unmöglich ist. „Vor dem Hintergrund, dass es in der Umgebung bereits einige gut situierte 5 Sterne Häuser gibt, war uns schnell klar, dass wir hier etwas gänzlich Neues schaffen müssen“, erläutert Eder. Die Pläne, die im Rahmen eines Architekturwettbewerbes mit 15 renommierten Architekturbüros den Sieg davontrugen, sahen angesichts der beeindruckenden Fernsicht, die schon Albrecht Dürer und später Goethe beeindruckt hatte, eine eher zurückhaltende Architektur vor. „Der Blick“, so Eder weiter, „soll ausschweifen, Gedanken abschweifen können!“ Einfach anders Wenn das Früher im Heute Spuren hinterlässt Haubenköche und Topsommeliers verführen zum Genuss Das ehrgeizige Konzept ging auf und nach Ansicht der Investoren sind die rund 24 Millionen Euro hervorragend angelegtes Geld. Das Ziel, kein Zuviel und kein Zuwenig wurde von Arkan Zeytinoglu Architects Wien ausgeführt. Die Architektur nimmt sich vor dem Hotelzweck zurück. Das Haus mutet offen und großzügig an. Mit viel Licht durchflutet, hochklassig, modern ästhetisch. Gleichzeitig kokettiert es mit der Natur vor dem Fenster. Mit einem gesunden Klima, bodenständigen Materialien und authentischem, alpinen Interieur. Aber auch das Innere des Hauses kann sich sehen lassen. Im stimmungsvollen Ambiente der fünf Themenrestaurants, wahlweise bei Fine Dining, Fish & Steak oder alpinen Spezialitäten, kann sich der Gast von den Haubenköchen und Topsommeliers zum Genuss verführen lassen. In der Hotelbar locken unter dem Motto „Spirit of Austria“ rund 160 ausschließlich österreichische Destillate. Wer sich eher sportlich betätigen möchte, kann unter Anleitung von Olympiasieger Toni Innauer sportliche Fitness, Mental Training und alpine Bodenhaftung miteinander kombinieren. Dazu bietet das Die hauseigene Bibliothek ist mit 3.000 Werken bestückt Hotel eine Mountain Spa Landschaft auf 1.500 qm und Wege zur Innerlichkeit am geomantischen Kraftplatz. Wetterstein, Karwendel, Möserer See und Wildmoos locken als Trainingspartner oder Rückzugsort Naturfreunde hinaus ins Freie. Wem dies alles zu anstrengend ist und wer sich lieber „unter Freunden“ gemütlich mit einem spannenden Buch zurückziehen möchte, dem bietet die in enger Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Haymon Verlag bestückte Bibliothek mit ihren 3.000 Werken eine mehr als ausreichende Auswahl an Lesestoff an. Rückzug total und dies unter Freunden, ein gelungenes Konzept, dargeboten von rund 70 Mitarbeitern aus immerhin 13 Nationen. • Weitere Informationen unter www.for-friends-hotel.at Stephan Trutschler Über den Autor Stephan Trutschler ist Hotelfachwirt, Journalist und Bankdirektor a.D. Zudem ist er Geschäftsführer der Medienkontor Dresden GmbH, wo er auch die Bereiche Politik, Training und Redaktion verantwortet. P.T. MAGAZIN 2/2015 Fotos: © Picture-Factory/fotolia.com P.T. MAGAZIN 2/2015 Einen gesetzlichen Mindestlohn für Praktikanten muss es aus Sicht der Betroffenen nicht geben. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage unter mehr als 7.500 Praktikanten, die jährlich (u.a. von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) durchgeführt wird. Praktikanten in Deutschland verdienen im Durchschnitt mit 763 Euro weit weniger als ihre deutschen Kollegen im EU-Ausland (874 Euro). Trotzdem finden 64 Prozent von ihnen diese Vergütung angemessen. Ein gesetzlicher Mindestlohn für Praktikanten, den es seit Januar nur unter bestimmten Voraussetzungen gibt, liegt bei einer 40-Stunden- Woche indes bei gut dem Doppelten (1.400 Euro). Den Studienergebnissen nach ist dies aber gar nicht notwendig. Denn auch insgesamt ist der Zufriedenheitsgrad der jungen Arbeitnehmer mit ihrem Praktikum sehr hoch: 86 Prozent der Praktikanten sind zufrieden und 82 Prozent würden ihren jeweiligen Arbeitgeber weiter empfehlen. Die größten Zufriedenheitstreiber aus Sicht der Arbeitnehmer liegen gemäß der Studie im erhofften Lerneffekt, der Führung durch gute Vorgesetzte sowie in der Aufgabengestaltung durch den Arbeitgeber. Praktikanten: Mindestlohn ist nicht alles Praktika in anderen Ländern besser bezahlt Die Zeiten, in denen Praktika gar nicht bezahlt wurden, sind gemäß des CLEVIS Praktikantenspiegel vorbei – 95 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse werden inzwischen vergütet. Am besten bezahlt werden in diesem Kontext Praktikanten im Baugewerbe (1.015 Euro), in Unternehmensberatungen (920 Euro) sowie im Finanzsektor (888 Euro). Im regionalen Gehaltsranking für Praktikanten liegen Hamburg, Bremen, Bayern und Baden-Württemberg vorne, während in den neuen Bundesländern nach wie vor schlecht gezahlt wird. Bemerkbar macht sich auch der Studienabschluss. Während Master-Studenten in der Regel 816 Euro monatlich erhalten, sind das bei Bachelor-Absolventen lediglich 715 Euro. Interessant aus internationaler Perspektive: Während ein EU-Auslandspraktikum im Schnitt 111 Euro über den deutschen liegt, wird außerhalb der EU mit durchschnittlich 945 Euro sogar noch besser gezahlt. „Die Zufriedenheit der Praktikanten mit dem derzeitigen Lohngefüge zeigt, dass die Debatte um einen gesetzlichen Mindestlohn für sie unnötig ist. Zudem: Sie ist gefährlich. Denn ein konsequent umgesetzter Mindestlohn würde das Praktikum selbst gefährden, da es sich vor allem kleine und mittelständische Arbeitgeber schlicht nicht mehr leisten könnten. Vor diesem Hintergrund ist es gut und wichtig, dass unsere Studie zeigt: Es braucht keine staatlich gesteuerte Lohnpolitik in diesem Bereich – die ist in anderen Berufen deutlich wichtiger“, so Christoph Jost, Geschäftsführer von ABSOLVENTA Jobnet. Unternehmensberater machen die meisten Überstunden Während deutsche Praktikanten im internationalen Vergleich am wenigsten verdienen, verbringen sie im Gegenzug am wenigsten Zeit am Arbeitsplatz. Das ist ihnen allerdings auch wichtig – denn mehr als neun von zehn Praktikanten (94 Prozent) möchten Arbeit und Privatleben miteinander vereinbaren. Mit 37,8 Wochenstunden liegt die Arbeitszeit der deutschen Praktikanten unterhalb einer 40-Stunden-Woche. In anderen EU-Ländern beträgt sie indes 39,8 Stunden, außerhalb der EU immerhin 40,2. Deutsche Praktika sind zwar schlechter bezahlt als im Ausland, die meisten Praktikanten sind trotzdem mit der Vergütung zufrieden Am längsten wird in Unternehmensberatungen (43,4 Wochenstunden) sowie in der Hotellerie und Gastronomie (42,9) gearbeitet. Kurzarbeiter unter den Praktikanten sind jene im Finanzsektor (36,2). Das ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil es sich hier um eines der Top-3-Berufsfelder in Sachen Bezahlung handelt. Praktikanten sind häufig auf Achse Immer mehr Absolventen und Studenten stellen sich auf die Anforderung von vielen Arbeitgebern ein, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Immerhin 49 Prozent waren unter anderem aus diesem Grund bereits für mindestens sechs Monate im Ausland – die meisten allerdings nicht im Rahmen eines Praktikums, sondern in erster Linie durch ein Auslandssemester. Als Praktikant gingen nur 14 Prozent der Studien-Teilnehmer ins Ausland. Die meisten kamen dabei aus den Geistes- (24 Prozent) und Naturwissenschaften (23 Prozent), am wenigsten aus den Rechts- (10 Prozent) und Wirtschaftswissenschaften (11 Prozent). Insgesamt sind Praktikanten allerdings durchaus offen dafür, aufgrund eines Praktikums den Wohnort zu wechseln. Mehr als die Hälfte der Befragten hat dies bereits getan. Für ein Drittel der Befragten lag die Praktikantenstelle sogar mehr als 200 Kilometer vom aktuellen Wohnort entfernt. •

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