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P.T. MAGAZIN 02/2012

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Gesellschaft Von

Gesellschaft Von Merlindrei nach Brach Vision einer zukünftigen Gesellschaft Jan freut sich auf seinen Umzug, auf die gänzlich neue Umgebung, die er in wenigen Tagen in Brach erforschen wird. Immerhin wohnt er nun schon drei Jahre in Merlindrei. Mitten im Atlantik. Durchschnittlich 16 Millionen Menschen leben auf oder in Merlindrei. Immer frische Luft, typische Meeresbrise, man spürt und schmeckt das Salz in der Luft. Herrlichste Strände, rund um die Küsten der Stadt. Sämtliche Wassersportarten gibt es zur Genüge. In den Shopping- und Vergnügungszonen, Restaurants, Promenaden an der unteren Schale der Metropole kann man die verschiedensten Meeresbewohner bewundern. Die Tiere werden von Merlindrei angezogen. Sie schwimmen um und unter der Metropole und lassen sich durch deren durchsichtige Außenhülle bewundern. 360° Blick über Metropole und Meer In Brach wird dies ganz anders, aber auch hoch interessant, Jan freut sich schon. Hier in Merlindrei hat Jan die Lage seines Apartments bewusst so gewählt, dass er – je nach Ausrichtung – die Apartments drehen sich langsam, fast unmerklich stetig um eine senkrechte Mittelsäule im Inneren der Gebäude, so dass im Laufe der Stunden – ein 360° Blick - mal über die Metropole mit ihrer tollen Skyline, mal über das Meer - möglich ist. Energieprobleme längst gelöst Jan ist an jüngerer Geschichte interessiert und daher ist ihm bekannt, dass die Idee, solche Ansiedlungen im Meer zu platzieren von dem früher vorhandenen Bedürfnis nach Energiequellen kam. Man nutzte die Energie der Wellen und Strömungen und gewann daraus die benötigte elektrische Energie. Und statt die Energie über weite Strecken auf Kontinente zu transportieren, nutze man sie dann gleich vor Ort und baute erst schwimmende Fabrikationspontons, später dann komplette Siedlungen, die sich zu schwimmenden Städten wandelten. Heutzutage wäre dies eigentlich nicht mehr notwendig, die Energieprobleme früherer Zeiten sind längst gelöst. Auch die heutige Technologie zur Energiespeicherung hat sich - gegenüber früheren Zeiten - wesentlich verbessert. Heutige Batterien, die den früheren Taschenlampenbatterien in ihrer Größe entsprechen, speichern die Energie, die ein Fahrzeug früherer Zeit benötigt hätte, wenn es einmal um den Globus gefahren wäre. Straßen sind Relikte der Vergangenheit Das waren noch Zeiten, als man Straßen benötigte. Schon seit einigen Jahrzenten hat man eine ausgereifte Technologie, um punktuell die Schwerkraft zu beeinflussen und aufzuheben. Somit reist man (Bild: Zillertaler2000/pixelio.de) heute mit Schwebezeugen. Die Betonierung, Asphaltierung und Versiegelung der Landschaft – in früheren Zeiten für Straßen und Autobahnen - ist glücklicherweise ein Relikt der Vergangenheit. So naturbelassen wie aktuell war‘s in den letzten Jahrhunderten bei weitem nicht auf diesem Planeten. Heute werden beispielsweise sämtliche Giftstoffe und Abfälle verwertet. Was heißt Abfälle, es sind wertvolle Rohstoffe. Moderne Entsorgungsanlagen funktionieren ähnlich wie die Därme von Lebewesen. Abfall, gleich welcher Art, wird ständig hineingeschüttet und sozusagen verdaut. Die so gewonnenen Stoffe landen dann in Reinform in geeigneten Aufbewahrungsbehälter. Eine fantastische Rohstoffquelle. Abfall für sich selbst nutzen Viele Fabrikationsanlagen, die früher Umweltgifte als Abfallprodukte erzeugten, nutzen diese Stoffe nun direkt für sich selbst. Ein toller Kreislauf, findet nicht nur Jan. Heute Abend gibt Jan eine Abschiedsfeier mit Freunden. Nächste Woche ist es dann soweit, Jan wird umziehen. Er hat sich vor Wochen entschlossen, die kommenden Jahre einmal in einer neuen Umgebung zu leben. Er hat sich eine der Wüstengegenden ausgesucht, die Sahara. Nun ja, Wüste ist eigentlich falsch formuliert. Besser sollte er das Gebiet als frühere Wüste bezeichnen. Das Land ist mittlerweile schon zu stark bewachsen. (Bild: STephan Clausen/pixelio.de) Riesige Wälder und Savannen breiteten sich stetig weiter aus, auch vereinzelt noch von Menschen an der Oberfläche angebaute Plantagen. Heute tummeln sich in den Weiten der Lande viele wilde Tiere und große Herden. Dies in Ausmaßen, wie sie vermutlich letztmalig beim ersten Auftreten der Menschen auf der Erde vorkamen. Von Wüsten zu blühenden Landschaften Die Urbarmachung der Wüsten stellte, nachdem man die Biotechnik hatte, kein besonderes Problem mehr dar. In einigen der Wüsten streute man Samen von speziell designten Pflanzen aus. Diese sind in der Lage, auch minimalste Feuchtigkeit aus Luft und Boden zu gewinnen, zu speichern und so zu wachsen und zu gedeihen. So schufen sie die Vorrausetzung für die Ansiedlung natürlicher Pflanzen, die somit wieder eine Überlebensgrundlage fanden und sich schnell, d.h. binnen weniger Jahre über riesige Gebiete ausbreiteten. Von Wüsten zu blühenden Landschaften. An einigen Meeresküsten – im Wasser - wachsen zu zigtausenden bis zu hundert Meter hohe - von Menschen entwickelte - Pflanzen. Ihre benötigte Feuchtigkeit entnehmen sie dem Salzund Brackwasser. Ihre besonders großen saftig süßen Früchte sind in hohem Maße gesund und schmackhaft. Für Jan undenkbar, wie die Menschen früher ohne diese tollen Speisen auskommen konnten. Alternativ nutzt man sie auch als Rohstoff für verschiedene Bau- und/ oder Kunststoffe und sonstige Materialien. Wüstenmetropole mit 30 unterirdischen Ebenen In Brach, der Wüstenmetropole, die sich Jan als seinen kommenden Wohnort ausgewählt hat, haben sie ca. 30 unterirdische Ebenen. Übrigens sämtlich gut mit Tageslicht versorgt. So, dass man fast meint, man sei an der Oberfläche. Nur die Sonne strahlt dort natürlich nicht so hart, was als sehr angenehm empfunden wird. Und in vielen Zwischenebenen sind umfangreiche Felder und Plantagen. Auch die Versorgung mit tierischem Eiweiß ist bestens sichergestellt. Und dies - glücklicherweise - ohne das früher leider massenhaft notwendige Töten von Tieren. Verschiedenste Fleisch- und Fischsorten werden heute in großen Mengen gezüchtet. Entsprechende Zellkulturen befinden sich dazu in geeigneter Nährlösung und wachsen und wuchern vor sich hin. Die benötigten Fleischmengen für den Verzehr werden einfach abgetrennt. Aufgrund der vorhandenen Biotechnologien kann man nun die Erdoberfläche weitgehend wieder der Natur überlassen. Apartment im 24. Stock montiert Apropos Natur. Zu Jans Natur gehört es, dass er sich auch amüsieren möchte. In der Zukunft fährt man nicht, man fliegt Zukunft ist prinzipiell nicht vorhersagbar, aber dennoch gestaltbar! Mit Flügelrucksack fliegen (Bild: Angela Parszyk/pixelio.de) (Bild: Iva Villi/www.sxc.hu) 10 P.T. MAGAZIN 2/2012 2/2012 P.T. MAGAZIN 11

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