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PT-Magazin 01 2019

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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EDITORIAL PT-MAGAZIN 1/2019 Vor 25 Jahren … … entstand die Idee, einen „Großen Preis des Mittelstandes“ zu erfinden und zu etablieren. Der einfache Zusammenhang „Gesunder Mittelstand – starke Wirtschaft – mehr Arbeitsplätze“ musste wieder mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit erhalten. Es ging um das Bild des Unternehmens und des Unternehmers in der Öffentlichkeit. Die Idee war, mit einem Wirtschaftspreis eine Bühne zu schaffen, auf der mittelständische Unternehmen Anerkennung für ihre gewaltigen unternehmerischen und sozialen Leistungen erfahren können. Seitdem hat sich der „Große Preis des Mittelstandes” der Oskar-Patzelt- Stiftung als private Initiative schrittweise – völlig ohne staatliche Finanzierung und ausschließlich ehrenamtlich organisiert – zu einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise entwickelt. Die bevorstehende Aufgabe von der Idee zur Umsetzung war gewaltig. Experten schätzten die Markteinführungskosten auf mehrere Millionen D-Mark. Solche Summen standen nicht zur Verfügung. Es musste anders gehen. Es musste gelingen, Menschen für die Idee zu begeistern, ehrenamtliches Engagement auszulösen, eine Initiative zu begründen und auf diese Weise fehlendes Kapital zu kompensieren. Gemeinsam mit Petra Tröger gelang es, zahlreiche Persönlichkeiten so zu begeistern, dass sie mit ehrlichem Wollen und heißen Herzen die Initiative unterstützen wollten, weil sie sie selbst für notwendig hielten. So entwickelte sich das besondere Charisma, die Seele, die Authentizität, die Ausstrahlung dieser Initiative, aus dem Mittelstand und für den Mittelstand, ohne staatlichen Auftrag, ohne Steuergelder, ohne Millionenbudgets von Großunternehmen, bodenständig, kreativ, vorausschauend. Im März 1995 fand dann die erste Galaveranstaltung zur Verleihung des „Großen Preis des Mittelstandes” statt. Bereits zu dieser ersten Preisverleihung 1995 war die Resonanz überwältigend. Der damalige Ministerpräsident von Sachsen, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, übernahm die Schirmherrschaft und hielt die Festrede. 300 Gäste folgten der Einladung ins Leipziger Rathaus. Dabei ging es lediglich um ein paar Auszeichnungen für Firmen des damaligen Regierungsbezirkes Leipzig. Der Erfolg motivierte die Initiatoren. Im Folgejahr sollte der Wettbewerb auf ganz Sachsen und Sachsen-Anhalt ausgedehnt werden. So geschah es dann auch. Die Verwaltungen der Regierungsbezirke Chemnitz und Dresden waren außerordentlich kooperationsbereit. Gleiches gilt für die damalige Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Halle Ingrid Häussler. Sie arbeitete 1996 selbst in der Jury für Sachsen-Anhalt mit. 1998, als Ministerin für Raumordnung und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, wurde Ingrid Häußler Gründungsmitglied des ersten Kuratoriums der Oskar- Patzelt-Stiftung. Im Mai 1996 richtete Ingrid Häußler ein Grußwort an die rund 600 Gäste der zweiten Preisverleihung im damaligen Leipziger Treff-Hotel. Es hat bis zum heutigen Tag nichts an Aktualität eingebüßt: „Wenn es um den Mittelstand geht, fällt mir ein leider allzu realistischer Spruch ein: Gerät ein 10.000-Mann-Unternehmen in Schwierigkeiten, kommt der Ministerpräsident oder sogar der Kanzler. Gerät ein 1.000-Mann-Unternehmen in Schwierigkeiten, kommen der Bürgermeister und der Banker. Gerät ein kleinerer Mittelständler in Schwierigkeiten, kommt nur der Gerichtsvollzieher. Dass sich diese Situation ändert, dafür steht auch der ‚Große Preis des Mittelstandes’ , den wir heute verleihen werden.“ Ihr Helfried Schmidt Richtig dufte Displays! Display und Schoepe: Das gehört zusammen! www.Schoepe-Display.com

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