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PT-Magazin 01 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Deutsch-Türkische

Deutsch-Türkische Brückenbauer in der Wirtschaft PT-MAGAZIN 1/2018 Wirtschaft 42 Wie man die deutsch-türkischen Verbindungen auch unternehmerisch als Chance nutzen kann, erzählen uns heute der schwäbische Unternehmer Michael Sautter und der deutsch-türkische Unternehmensberater Tarkan Söhret. PT: Herr Sautter, wie kommt ein 18-jähriger Schüler dazu, ein Unternehmen für Wassertechnik zu gründen und was ist daraus geworden? Sautter: Mein Vater hatte mit zwei Partnern eine Handelsvertretung für Heizungssysteme. Eines Tages trat ein amerikanisches Unternehmen, das einen deutschen Vertriebspartner in Baden- Württemberg suchte, an ihn heran. Seine Firmenpartner lehnten ab, sodass mein Vater spontan mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, diese Aufgabe zu übernehmen. Mit 5.000 D-Mark Startkapital meines Vaters habe ich dann losgelegt. Heute habe ich 80 Mitarbeiter, davon rund 50 in Leonberg, weitere in Straßburg und in der Schweiz. Hinzu kommen zwei Beteiligungen an Vertriebstöchtern in Belgien und Italien. PT: Herr Söhret, Sie haben sich auch schon sehr früh ins Unternehmertum gewagt. Söhret: Ich habe bereits in jungen Jahren erkannt, dass ich meine eigenen Visionen umsetzen möchte. Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann habe ich mit 21 Jahren direkt meine Finanzund Unternehmensberatung gegründet. Seither berate und unterstütze ich sowohl deutsche als auch türkische Unternehmen und vermittle Praktikumsplätze in Deutschland. PT: Und was raten Sie kooperationswilligen Unternehmen? Söhret: Herr Sautter ist mit seiner Firma ein Vorbild. Er hat sich erstmal einen persönlichen Eindruck vor Ort gemacht. Das ist der richtige Weg. Man sollte sich besser kennenlernen und austauschen. Den Dialog als Chance nutzen, denn die Vorteile aus verschiedenen Ländern können sich prima ergänzen. Der türkische Praktikant Alican Demir (2.v.r.) fühlt sich wohl im Leonberger Unternehmen zwischen Prokurist Oliver Zander, Firmenchef Michael Sautter und Tarkan Söhret (1.v.r.), Vorstand der Deutsch-Türkischen Universität PT: Herr Sautter, Sie beschäftigen gerade einen Studenten der deutsch-türkischen Universität in Istanbul als Praktikanten. Was macht er bei Ihnen und was erhoffen Sie sich davon für Ihr Unternehmen? Sautter: Bei einer Delegationsreise habe ich Herrn Söhret kennengelernt und konnte mir vor Ort einen besseren Eindruck über die Türkei verschaffen. In verschiedenen Gesprächen u. a. mit Herrn Söhret haben wir dann Ideen entwickelt, wie ich Partnerschaften aufbauen kann. Dabei wurde mir Herr Alican Demir als Praktikant vorgeschlagen. Er studiert Betriebswirtschaftslehre an der TDU und betrachtet nun eine mögliche Partnerschaft unseres Unternehmens mit der Türkei aus türkischer Sicht. Er hat nun hier die Aufgabe, uns das bereits bestehende türkische Netzwerk in Deutschland aufzuzeigen, damit wir anschließend hier Kontakte knüpfen können. Für uns ist wichtig zu wissen, wie die wirtschaftlichen Strukturen der Türken aufgebaut sind. © Tarkan Söhret 100 % Erfolgshonorar. Garantiert. Sie sind Unternehmer Ihrer Branche - wir Unternehmer für nachhaltige Potentialhebung. Gemeinsam erreichen wir Ihre ambitionierten Ziele sicherer, schneller und effizienter. Ihr Zusatzgewinn bestimmt unseren Lohn: Sie legen unser Honorar fest. Es entspricht 1:1 dem Nutzen, den Sie als erreicht bestätigen. Denn wir stehen für Wertschätzung, Respekt, Vertrauen, Loyalität. WEIT FÜHRUNG GmbH · Falkeplatz 2 · 09112 Chemnitz Telefon: 0371 355 27 45 · Mobil: 0171 4650 716 www.weitführung.de

PT: Herr Söhret, worin liegt der Vorteil für deutsche Unternehmen, wenn sie türkische Studierende als PraktikantInnen einstellen? Söhret: Einen Praktikanten aus der Türkei einzustellen ist die ideale Möglichkeit, die Kultur des Landes besser kennenzulernen und sich bietende Chancen schneller zu erkennen. Ohne Risiko können Sie quasi testen, ob die Gegebenheiten etwas für Ihr Unternehmen sind. Wir haben toll ausgebildete Leute in der Türkei. Somit könnte dann zumindest auch ein Teil des Fachkräftemangels in Deutschland gelöst werden. PT: Herr Sautter, haben Sie angesichts der politischen Lage in der Türkei keine Bedenken bezüglich einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit hier lebenden Türken und dem Land selbst? Sautter: Als Unternehmer habe ich in erster Linie einen Auftrag und eine Verantwortung für das Unternehmen. Umso wichtiger erscheint es mir daher, dass ich intensivere Kontakte mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland, den hier lebenden Türken, und auch mit der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul knüpfe, damit man sich besser kennenlernt und versteht. Ich sehe es schon als verpflichtend an, dass man sich objektiv miteinander auseinandersetzt statt nebeneinander her zu leben. Das erweitert jedermanns Sichtfenster und führt zu einem besseren gegenseitigen Verständnis. PT: Herr Söhret, warum ist die Türkei ein interessanter Markt? Söhret: In der Türkei leben rund 80 Millionen Menschen, das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 30 Jahren. Das macht die Türkei als Absatzmarkt spannend. Die geografische Lage des Landes ist ein weiterer Vorteil: Die Türkei eröffnet auch Handelsbeziehungen zum asiatischen Markt. Auch als Produzent und Hersteller von Handelswaren bestehen zur Türkei bereits vielfältige Beziehungen mit deutschen Unternehmen. PT: Und welche Aktion ist als nächstes geplant? Söhret: Gemeinsam mit Herrn Sautter werden wir ein deutsch-türkisches Business-Frühstück inklusive Betriebsbesichtigung für Unternehmer in Leonberg bei perma-trade organisieren. Ziel ist es, eine Plattform für einen intensiveren Austausch zu schaffen. ó 43 PT-MAGAZIN 1/2018 Wirtschaft Wir sind Kunststoff. Und das bereits seit 1961. Wir produzieren an unserem Standort Blomberg-Donop technische Kunst stoffteile, sowohl für maßgeschneiderte Lösungen auf Kunden wunsch, als auch eigens entwickelte Produkt lösungen. Wir formen Ideen. 2017 Oskar Lehmann GmbH & Co. KG Kunststoffverarbeitung und Werkzeugbau Alte Chaussee 59 –70 | 32825 Blomberg-Donop fon: +49 (0) 5236. 898-0 | www.olplastik.de

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