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PT-Magazin 01 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

© Andreas Becker

© Andreas Becker Maritime Nachhaltigkeit Wirtschaft PT-MAGAZIN 1/2018 32 Vorreiter für den verantwortlichen Umgang mit Ressourcen auf hoher See Der nagelneue Cruise Liner Mein Schiff 6 gilt als Vorreiter für modernes Umweltmanagement auf Kreuzfahrtschiffen. Innovative Umwelttechnologien ermöglichen es, die Auswirkungen auf die Ökologie so gering wie möglich zu halten. Unser Urlaubsverhalten hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Längst begnügen wir uns nicht mehr mit bloßer Erholung bei sonnigem Wetter in lockerer Atmosphäre. Vielmehr wird heute das gut organisierte Erlebnis gesucht und der Komfort dabei vorausgesetzt. Dabei sollten sich Programm und Individualität ausgewogen verbinden, natürlich mit Erlebnisgarantie und womöglich noch Foto-CD zum Abschluss. Kein Wunder also, dass die Kreuzfahrt boomt, bringt sie doch das alles unter einen Hut. Hier kann man entspannt von einem touristischen Highlight zum anderen ziehen und stets seine komplette Luxushotelanlage mit dabei haben. Wachstum multipliziert Problemstellungen Im Ergebnis stehen die Reedereien bildlich Schlange bei den Werften mit ihren Aufträgen für immer mächtiger konzipierte Cruise Liner. Dass sich dieser Boom auf die Meeresökologie auswirkt, liegt auf der Hand. Mit jedem Schiff und steigenden Passagierzahlen multipliziert sich schließlich die Umweltbelastung. Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden vor diesem Hintergrund immer bedeutender. Die gerade erst vom Stapel gelaufene Mein Schiff 6 mit einer Kapazität von bis zu © Andreas Becker Impression von der Brücke. 2.500 Passagieren und 1.000 Crew-Mitgliedern hat mit ihrem mustergültigen Umweltmanagementsystem weitreichende Signalwirkung in die Branche. Gutes Beispiel als Blaupause auch für andere „Wir bekommen öfter Besuch von anderen Reedereien, die sich ein genaueres

Wirtschaft PT-MAGAZIN 1/2018 33 Bild von unseren Maßnahmen machen wollen, um daraus zu lernen – da gibt es keinerlei Berührungsängste“, betont Milos Grgic. Der 30-jährige gebürtige Serbe arbeitet schon seit 2010 als Umweltoffizier auf der Mein Schiff- Flotte, aktuell auf der Mein Schiff 6. Grgic ist Bachelor of Technology in Water and Wastewater und hat an der FH Trier den Master of International Material Flow Management erworben. Strategisches Ziel seines Unternehmens sei, bis 2020 eine der weltweit saubersten Kreuzfahrtflotten zu betreiben, wie der Umweltoffizier betont. Die Auswirkungen auf die Ökologie möchte man unter anderem über energieeffiziente Neubauten, Nachhaltigkeit in Lieferkette und Materialienauswahl und nicht zuletzt durch die Umweltsensibilisierung der Mitarbeiter so gering wie möglich halten. Schwerpunkte liegen auf den Themen Energieeffizienz und Emissionsminimierung sowie Ressourcenschutz im Abfall- und Abwasser¬management. Effizienter Umgang mit Energie Nur 70 Prozent der Energie will TUI Cruises eigenen Angaben zufolge mit seinen Neubauten (Mein Schiff 3-6) verbrauchen gegenüber anderen Kreuzfahrtschiffen dieser Größe. Dabei verfeuert die Flotte noch immer Schweröl. Dabei setzt TUI Cruises auch schwefelreduziertes Schweröl und sogenanntes Marine-Gasöl ein und kommt so beim Treibstoff insgesamt zu einem niedrigen durchschnittlichen Schwefelgehalt von 1,25 Prozent. „Über Flüssiggas- und Hybridsysteme wird der Weg wie an Land auch in der Seefahrt hin zu nicht-fossilen Energiequellen gehen“, zeigt sich Grgic © Andreas Becker Dashboard auf der Brücke für Umwelt und Sicherheit. überzeugt. Allzu lange dürfte das seiner Meinung nach nicht mehr dauern: „Schon heute setzen wir Batterien im Notstrombereich ein, und die Entwicklungszyklen werden im technologischen Bereich immer kürzer.“ Die Energieeffizienz wird durch eine ausgeklügelte Aerodynamik verbessert, wobei man die Luftwiderstände unter

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