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PT-Magazin 01_2016_Immer wieder Neues wagen

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Mitteldeutschland

Mitteldeutschland PT-MAGAZIN 1/2016 54 Dies führte in den letzten Jahren zu einer deutlichen Überlastung der Transportnetze und umfangreichen Eingriffen in die konventionelle Erzeugung, das so genannte Redispatch. Die Netzbetreiber müssen durch diese Vorrangregelung die Einspeisung in ihre Netze drosseln. Es entstehen die Redispatchkosten. Diese Kosten hatte der Gesetzgeber aber vorsorglich den Verbrauchern auferlegt, denn die Netzbetreiber können diese Kosten auf die Netzentgelte umlegen. Allein der für Ostdeutschland zuständige Netzbetreiber 50Hertz hat so im Jahr 2014 rund 150 Millionen Redispatchkosten ausgewiesen, die in die Netzentgelte eingeflossen sind. Und die Zahl der Redispatch-Eingriffe nimmt weiter zu. So weist beispielsweise der Verteilernetzbetreiber MITNETZ STROM im Versorgungsgebiet der enviaM bei einer maximalen Last von rd. 3.400 MW schon heute eine maximale Einspeisung aus erneuerbaren Energien von 7.200 MW aus - Tendenz stark steigend. Erwartet wird hier eine installierte Einspeiseleistung von 13.000 MW. Dies bedeutet, wenn dann an einem durchschnittlichen Wochentag im Versorgungsgebiet die Last vielleicht bei 3.000 MW in der Spitze erreicht, müssten 10.000 MW Leistung abtransportiert werden. Die Reserven im Netz sind aber aufgebraucht. Abschaltungen verhinderten Kollaps Oder nehmen wir das starke Windaufkommen in der ersten Novemberhälfte. Hier standen die Übertragungsnetze kurz vor einem Kollaps. Für den Übertragungsnetzbetreiber TenneT stand als letztes Mittel nur die Abregelung von Windkapazität im Norden, um Transportengpässe im stark belasteten Übertragungsnetz zu verhindern. In diesen Tagen hat TenneT bis zu rund 300 Megawatt täglich direkt abgeregelt. Dass es hier nicht mehr Maßnahmen gegeben hat, liegt unter anderem daran, dass viele Abregelungen bereits im Verteilernetz vorgenommen wurden und es aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten zu Eigen-Abschaltungen von Windkraftanlagen gekommen ist. Sowohl die Eingriffe in die konventionelle als auch in die erneuerbare Erzeugung sind Notmaßnahmen. Sie sind nicht geeignet, die Versorgung auf Dauer zu sichern. Zudem erzeugen sie Rennsteig Werkzeuge GmbH An der Koppel 1 • 98547 Viernau • Tel.: +49 3 68 47 / 4 41-0 • www.rennsteig.com

erhebliche Kosten, die auf die Stromkunden umgelegt werden. Im Netzgebiet von TenneT werden sich diese Kosten 2015 auf voraussichtlich knapp 500 Millionen Euro belaufen. Ein Anachronismus: vermiedene Netzentgelte Ein weiterer eigentlich unhaltbarer Zustand aus volkswirtschaftlicher Sicht sind die sogenannten vermiedenen Netznutzungsentgelte(vNNE) für volatile Stromerzeuger (Wind- und PV- Anlagenbetreiber). Bei den vNNE handelt es sich um ein rechtliches Konstrukt aus den Anfangszeiten des Erneuerbaren-Ausbaus. Der Regelung lag der Gedanke zugrunde, dass sämtlicher vor Ort erzeugter Strom auch vor Ort verbraucht werden könnte – und damit der Netzbedarf in dieser Region tendenziell geringer wäre. Die Entwicklung der letzten Jahre allerdings zeigte, dies ist nur für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zutreffend. Bezogen auf die volatilen Wind- und Photovoltaik (PV)-Anlagen, ist das Gegenteil der Fall: Ihr Ausbau führt nicht zu weniger, sondern zu gesteigertem Netzbedarf – insbesondere durch die teils massive Rückspeisung in die vorgelagerten Netze. Mit Stand des Jahres 2015 kann man diese „vermiedenen Netznutzungsentgelte“ (vNNE) durchaus als Anachronismus bezeichnen. Deren Abschaffung für volatile Einspeiser aus Wind und Sonne ist aber bis heute nicht umgesetzt. Allein im Netzgebiet von 50Hertz, also den neuen Bundesländern sowie Berlin und Hamburg, beliefen sich diese vNNE zu Lasten des Verbrauchers im Jahr 2014 auf rund 141 Millionen Euro (bundesweit: 395 Millionen Euro). ó Über den Autor Lothar Müller Verleger und Publizist Dr.-Ing. Lothar Müller (www.themen-magazin.de) ist der Oskar- Patzelt-Stiftung seit ihrer Gründung als Partner verbunden und bringt seine langjährigen Erfahrungen als Unternehmer und in der Energiewirtschaft ein. Der Beitrag wird fortgesetzt: Umlagen treiben Strompreis 2016. Mitteldeutschland PT-MAGAZIN 1/2016 55 Yes, we CAN. Miunske setzt mit CAN Tastaturen den Standard in modernen Nutzfahrzeugen Der Fahrerbereich von Fahrzeugen – ob Nutzfahrzeuge, Sonderfahrzeuge oder Spezialfahrzeuge – gleicht heute eher dem Cockpit eines Flugzeuges oder einem Leitstand als einer Fahrerkabine. An Ergonomie, Bedienbarkeit, Erfassbarkeit und auch an das Design werden daher immer höhere Ansprüche gestellt. Perfektes Nachtdesign, robuste Ausführung Fahrer von Nutzfahrzeugen hantieren mit riesigen Kräften, bewegen große Mengen oftmals kritischer Güter oder sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Häufig bei Regen, Schnee und Dunkelheit. Bei starker Sonneneinstrahlung und auch bei Dunkelheit sieht man die Überlegenheit der Miunske CAN Tastaturen: lichtstark, ohne zu blenden und ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bedienfeld. Für die Funktionssicherheit, auch nach über 1 Mio. mal drücken, sorgt der Einsatz von Mikroschaltern. Die Gehäuse sind in robustem Spritzguss ausgeführt. Das schützt die Elektronik im Innern und erlaubt einen leichten und fehlerfreien Einbau. Die Gehäuse sind frontseitig nach IP 67 ausgeführt. Individuell konfigurierbar und kombinierbar CAN Tastaturen von Miunske gibt es mit 4, 6 oder 12 Feldern, die als Schalter, Taster oder Impulstaster definiert werden können. Die Beleuchtung der Felder erfolgt mit Multicolor-LEDs. Jedes Feld kann mit vertikalen oder horizontalen Bargraph-Anzeigeelementen ausgestattet werden. Darüber hinaus gibt es ganz individuelle Gestaltungsmöglichkeiten von Funktionseinheiten oder kompletten Fahrzeuglayouts. Miunske CAN Tastaturen geben Fahrern und Bedienern genau die Sicherheit, die sie für ihren anspruchsvollen Arbeitsalltag benötigen. www.miunske.com

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