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P.T. MAGAZIN 01/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft 54 weiteres

Wirtschaft 54 weiteres die Vielzahl politischer Aufgaben zu übernehmen. So konzentriert sich in Berlin größere Interessenpolitik vorrangig auf die Sitzungen des Mittelstandsbeirats des Wirtschaftsministeriums, die zweimal jährlich stattfinden. Gemessen an der Vielzahl mittelständischer Unternehmen und Interessen nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Kleinen werden häufig übersehen. Schlichtweg zu viel Trotz seiner wirtschaftlichen Stärke kann sich das durchschnittliche mittelständische Unternehmen in den wenigsten Fällen eine größere Kommunikationsabteilung leisten. Dabei ist die zeitaufwändige Außendarstellung allerdings nur ein Problem, dem sich Mittelständler gegenüber sehen. Auch die reine Auseinandersetzung mit Richtlinien, Erlassen und Gesetzen – ob aus Brüssel oder Berlin – kostet ungemein viel Zeit und Nerven. Dabei ist offensichtlich: Je kleiner das Unternehmen, desto schwieriger die Abarbeitung. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu etwaigen Protesten kommt, deutlich geringer als dies bei Konzernen der Fall ist. Das Perfide daran, auch wenn Proteste nur selten mit Wohlwollen aufgenommen werden, wer protestiert, bleibt im Gedächtnis haften, wenigstens als unbequem. (Foto:TinouBao/Flickr.com) Es kommt nicht auf die Größe an…. oder vielleicht doch? Mit der Größe eines Unternehmens sind nicht nur Umsatz, Beschäftigungszahlen und arbeitsteilige Prozesse verbunden, sondern ebenso Strahlkraft, Bedeutung und Anziehung. Für das Unternehmen selbst hängt mit seiner Größe die innerbetriebliche Spezialisierung zusammen. So kann es sich ein größeres Unternehmen eher leisten, Arbeitskräfte für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation abzustellen. Zudem besitzen größere Unternehmen zumeist Niederlassungen oder Zweigstellen, die den Namen des Unternehmens auch in anderen Regionen bekannt machen. Dadurch rückt das Unternehmen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Einmal dort, besinnen sich auch jene auf Unternehmen, denen die Meinung der Öffentlichkeit, am Wichtigsten ist, Politiker und – mit Abstrichen – die Massenmedien. Diese sehen Unternehmen als Projektionsfläche, – besonders wenn es einmal nicht gut laufen sollte – um sie für ihre jeweiligen Interessen zu nutzen. Erinnert sei hier an Gerhard Schröder, der, vor laufenden Kameras den Angestellten - in dramaturgischer Perfektion - die Rettung von Philipp Holzmann verkündete. Holzmann als großes Traditionsunternehmen mit mehreren zehntausend Angestellten hatte eine stattliche und damit attraktive Größe und war für die Öffentlichkeit durch diverse Bauprojekte wahrnehmbar/präsent. Darüber, dass ein mittelständisches Unternehmen je in solcher Art und Weise gerettet wurde, ist nichts bekannt. Seid fruchtbar und mehret euch Nicht jeder Mittelständler kann nur um der Wahrnehmung willen expandieren. Das wäre ein Trugschluss. Freilich nimmt die Größe eines Unternehmens stark darauf Einfluss, welches Gewicht sein Wort hat. Doch ist Größe in der Tat nicht das allein entscheidende Kriterium. Für den mittelständischen Unternehmer bedeutet das aber nicht, dass er diesen Fakt einfach ausblenden könnte. Vielmehr sollt er etwas anderes tun: Wo er selbst nicht mehr wachsen kann, da muss sich der Unternehmer Verbündete suchen, die seine Interessen teilen und die gewillt sind, diese Interessen mit Geduld und Geschick zu vertreten. Die organisierte Interessenvertretung des Mittelstandes aber ist zersplittert und leidet unter den denselben Problemen: Teils zu geringe Kapazitäten, zu viele verschiedene Interessen. So sind es vor allem die Verbände die wachsen und sich strukturieren müssen. Erst wenn sich hier größere und nachhaltige Zusammenschlüssen ergeben, wird der Mittelstand eine starke Stimme erhalten, die nicht ungehört verhallt. Darum sollten Unternehmer sich nicht scheuen, an Initiativen wie dem „Großen Preis des Mittelstandes“ teilzunehmen. So verschaffen sie sich eine Öffentlichkeit, können für alle wahrnehmbar netzwerken und kooperieren. So wird aus einer starken Leistung auch eine starke Lobby. n Gunnar Marquardt P.T. MAGAZIN 1/2014

(Fotos: Max Bögl) Frischer Wind in der Region Die Firmengruppe Max Bögl nimmt die Herausforderung an, welche die Energiewende mit dem Ausbau der regenerativen Energien mit sich bringt. Das Unternehmen setzt auf Entwicklung, Planung und Bau von hohen, leistungsstarken Windenergieanlagen. P.T. MAGAZIN 1/2014 Für ein Familienunternehmen wie Max Bögl, in dem Werte und Erfahrungen nun schon seit über 80 Jahren von einer Generation in die nächste getragen werden, wird das Thema Nachhaltigkeit groß geschrieben. Die Firmengruppe, die bereits vor Jahren das große Potenzial regenerativer Energien erkannt hat, setzt ihr umfangreiches Know-how und technologisches Wissen ein, um auch den kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu sichern. Erfolgreiche Windausbeute auch im Binnenland Max Bögl beweist, dass nicht nur an den Küsten, sondern auch im Binnenland Wind zur Erzeugung von Energie optimal genutzt werden kann. Bestes Beispiel dafür ist zum Beispiel Bayerns größter Bürgerwindpark in Berching, der dieses Jahr an das Stromnetz gegangen ist. Sechs leistungsstarke Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 143 Metern versorgen rund 40.000 Menschen mit sauberer und sicherer Energie. Mit großen Türmen mehr Energie Dabei sind große Windkrafttürme für die Windausbeute von entscheidender Bedeutung, da der Jahresstromertrag pro Höhenmeter um bis zu 1 Prozent zunimmt. Folglich ist erst in Höhen von 100 bis 150 Metern eine höhere Effizienz der Stromerzeugung möglich. Mit konventioneller Bautechnik sind Windkrafttürme in diesen Höhen kaum zu realisieren. Die ideale Lösung bietet Max Bögl mit der innovativen Entwicklung von Windkrafttürmen in Hybridbauweise, einer Mischung aus Betonfertigteilen und Stahlelementen. Hybridturm System Max Bögl Gefertigt werden die leistungsstarken Hybridtürme an der firmeneigenen Produktionsstätte in Sengenthal und ab 2014 auch in einem neuen Werk in Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal. Die Errichtung der Hybridtürme erfolgt mit einem Turmdrehkran, der selbstkletternd mit dem Windkraftturm in die Höhe wächst. Gleich einem modularen Baukastensystem werden die Betonfertigteilringe bis auf eine Höhe von rund 80 Metern montiert und dann um weitere drei Stahlsegmente mit je rund 20 Metern komplettiert. Zuletzt werden noch Gondel und Rotor montiert. Die Firmengruppe Max Bögl gewann mit diesem Montagekonzept 2013 den „bauma-Innovationspreis“. Effizient und umweltfreundlich Die innovative Montagetechnik hat viele Stärken. Turmdrehkrane können selbst bei hohen Windgeschwindigkeiten noch effektiv arbeiten. Zudem bewährt sich die Aufbautechnik vor allem in schwer zugänglichem Gelände, in Hanglagen und Waldstandorten. Der zeitaufwendige und kostenintensive Aufbau von Windenergie-Anlagen mittels Raupenkranen, der einen zerstörerischen Eingriff in die Umwelt bedeutete, gehört dank des Einsatzes von Turmdrehkranen der Vergangenheit an. Die Firmengruppe Max Bögl stellt sich vor: 1929 von Max Bögl gegründet, wird die Firmengruppe mit Stammsitz in Neumarkt heute in dritter Generation geführt. Mit rund 1,6 Mrd. Euro Jahresumsatz und weltweit etwa 6.000 hoch qualifizierten Mitarbeitern zählt Max Bögl zu den Top 5 der größten deutschen Bauunternehmen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich Max Bögl durch Innovationen in Technik und Organisation kontinuierlich vom Anbieter reiner Bauleistungen zu einem international agierenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt. Heute erstrecken sich die Aktivitäten über alle Bereiche und Schwierigkeitsgrade des modernen Bauwesens – vom Hochbau und Verkehrswegebau über den Ingenieurbau und Tunnelbau bis hin zum Stahl- und Anlagenbau, dem Fertigteilbau sowie der Ver- und Entsorgung. Ohne ihre Kernkompetenz, das traditionelle Bauen, aus den Augen zu verlieren, realisiert die Firmengruppe Max Bögl als vertrauenswürdiger, leistungsstarker Partner maßgeschneiderte Einzelleistungen so zuverlässig wie komplexe Gesamtlösungen aus einer Hand – von der Planung und Finanzierung über die Ausführung bis hin zum Betreiben. Mehr als 35 Standorte, Produktionsstätten und Repräsentanzen im In- und Ausland erschließen neue Märkte für zukunftsweisende Produkte und untermauern die internationale Ausrichtung. www.max-boegl.de

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