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P.T. MAGAZIN 01/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Sick Data Von der Big

Sick Data Von der Big Data-Analyse in Echtzeit erhoffen sich Produktdesigner, Datensammler und Geheimdienste eine handfeste Revolution in Sachen Gläserner Mensch. Aber bilden die riesigen Datenberge tatsächlich ab, was wir wollen? (Foto: flaivoloka/sxc.hu) Gesellschaft 12 Daten. Jeder braucht sie, jeder nutzt sie, jeder produziert sie – und das inzwischen überall: In Autos und Supermarktkassen, in Smartphones und sozialen Netzwerken, selbst bei profanen Dingen wie Musikhören oder Videoschauen tickern die Datenschreiber im Hintergrund fleißig mit. IBM hat errechnet, dass wir täglich 2,5 Quintillionen (das ist eine Ziffer mit 30 Nullen) Bytes neuer Daten produzieren. Und zwar in allen Bereichen, angefangen bei Sensordaten von Wetterstationen bis hin Fotoposts vom letzten Strandurlaub. Schenkt man den Big Data-Jüngern Glauben wäre das Bild, das sich aus diesem Datenberg formen ließe, eine beinah perfekte Doublette unserer täglichen, tatsächlichen Welt. Mehr noch, es wäre eine fast vollkommene Reproduktion unseres bisherigen und zukünftigen Handelns. Wenn man denn nur die Daten in den Griff bekäme. Denn all die Verheißungen von einer intelligenten Welt, von den unfehlbaren Schlussfolgerungen aus dem Datenbestand einer lesbaren Realität, scheiterten in der Vergangenheit an fehlender Rechenpower, unscharfen Algorithmen und nicht zuletzt am ungleichen Wettkampf zwischen rasanter, unspezifischer Datenproduktion und vergleichsweise langsamer und mehrstufig verlaufender Analyse und Interpretation der gesammelten Daten. Götterdämmerung Echtzeit-Analyse Für das Jahr 2014 sagen IT-Experten nun einen Durchbruch in der effizienten Handhabung großer Datenmengen voraus. „Echtzeit-Analyse“ heißt das Wort der Stunde, hinter dem sich die just-in-time Verfügbarmachung sinnvoller Häppchen aus dem Datenbrei verbirgt. „Aktuelle Entwicklungen im Bereich der In-Memory-Datenhaltung werden die Grenzen zwischen operativen Datenzentren und analytischen Data Warehouses perspektivisch beseitigen“, bestätigt Michael Beutner vom IT-Beratungsunternehmen Consol. Rohe Datenmassen werden so in Windeseile zu analysierten, semantisch aufgeladenen Informationen, die sofort verwendet werden können. Zur Steuerung von Autos, Realisation vollpersonalisierter Werbekampagnen, Administration schlauer Stromnetze oder zur Planung von Volkswirtschaften. Es geht bei Big Data also um nicht weniger als die absolute Kontrolle einer mathematischen, statistisch-empirischen Welt über die tatsächliche Welt. Die Handlanger dieser Machtübernahme sind mitlernende Algorithmen, die mit jeder Suchanfrage bei Google, jedem eingescannten Payback-Punkt und jedem Meter getrackter Joggingstrecke weiter angefüttert und trainiert werden. Und zwar von uns selbst. Längst ist nicht mehr klar, wer hier eigentlich von wem lernt. Cui bono? Die Frage „Wozu das alles?“ lässt im momentanen Diskurs drei gültige Antworten zu: Smart Living, Sicherheit und Prognose. Unter ersterem summiert sich all das, was zu den verheißungsvollen Alltagsfrüchten gehört: Autos, die uns nach Hause fahren (Smart Driving), Ärzte, die wir nicht mehr besuchen müssen (Smart Diagnostic), Häuser, die ihren Energiebedarf selber kalkulieren (Smart Energy), Reklame, die unsere dringendsten Wünsche und Bedürfnisse kennt (Smart Ads) und noch vieles mehr. Wir wünschen allen Mitarbeitern, Kunden, Lesern und Geschäftspartnern ein erfolgreiches und frohes Jahr 2014. Da ist die Welt noch in Ordnung. Unser Faltblatt finden Sie aktuell im Internet unter: www.globus-rostock-roggentin.de Globus SB-Warenhaus – Ihr Frischezentrum in Roggentin/Rostock

Ein mittelständisches Unternehmen mit Blick in die Zukunft! Unsere Leistungen umfassen u.a. die Qualifizierung und Requalifizierung von Reinräumen in den Bereichen Pharmazie, Industrie und Krankenhäusern durch geschultes und zertifiziertes Personal. Den Sicherheitsaspekt bekommen wir gerade allabendlich in Form der NSA- Affäre serviert. Während der deutsche Verfassungsschutz im Jahr 2010 über 37 Millionen E-Mails eher mühsam auf Stichworte wie „Bombe“ oder „Atom“ überprüfen musste, könnte zukünftig alles verknüpft werden, was an Datenspuren in den Kommunikationskanälen klebt: Bewegungsprofile, Online-Bestellungen, Tankrechnungen, Twitter-Nachrichten. Die Frage, inwiefern eine Aufzeichnung und Auswertung dieser Daten jeden Bürger kriminalisiert, wird (zumindest noch) nicht in den Computern und Serverfarmen entschieden, sondern bestenfalls in Karlsruhe. Der dritte Punkt, die Prognose, bildet den Bodensatz des Big-Data-Versprechens. Abermillionen verknüpfter Wettersensoren sollen Taifune berechenbarer und Hungerkatastrophen unwahrscheinlicher machen. Pentabyteweise werden unsere Gesundheitsdaten zu Beschlüssen beitragen, an welchen Orten wie viele Krankenhäuser gebaut oder abgerissen werden. Die perfekte Simulation unserer Welt führt zu effektiven Frühwarnsystemen, im Verkehrswesen genauso wie bei der Rentensicherung. Eine schöne neue Welt – mit ein paar Schönheitsfehlern. Denn die allumfassende Prognose, der Determinismus als Zukunftsmodell, lässt keinen Platz für diejenigen, die seit Jahr und Tag das Rad der Geschichte, der Politik und der Wirtschaft antreiben: innovative Querdenker. Oder doch? tig festgelegter Ausgangsbedingungen. Dem Laplaceschen Dämon wurde zwar durch die Quantenmechanik (auf Quantenebene regiert der absolute Zufall) und die Relativitätstheorie der Nährboden entzogen, als erkenntnistheoretischer Geburtshelfer von Big Data-Projekten wie dem Weltsimulator FuturICT an der ETH Zürich ist er dennoch präsenter denn je. Denn die entscheidende Frage, die sich beim Umgang mit Big Data jenseits von IT-Power und Datenschutz stellt, ist die nach der Möglichkeit individueller Entscheidungen: Sind wir frei genug, jeden Tag aufs Neue frischen Sand ins Getriebe der Welterklärungsmaschine zu werfen? Die Antwort lautet: ja. Die große Stärke von Big Data ist auch (Quelle: DPP-Europe) Bereich Pharmazie : ■ Dichtsitz und Leckagemessung nach EN ISO 14644 Teil 3 und VDI 2083 ■ Bestimmung der Reinraumklassen gemäß GMP Annex 1 Bestimmung der clean-up-Phase ■ Visualisierung Strömungsverhalten ■ Bestimmung Raumluftwechsel ■ Messung Schallpegel und Beleuchtungsstärke Bereich Industrie: ■ Dichtsitz und Leckagemessung gemäß EN ISO 14644 Teil 3 und VDI 2083 ■ Bestimmung Reinraumklassen gemäß EN ISO 14644 ■ Bestimmung clean-up-Phase ■ Visualisierung Strömungsverhalten ■ Messung Schallpegel und Beleuchtungsstärke Bereich Krankenhaus: ■ Dichtsitz und Leckagemessung gemäß DIN 1946 Teil 4 ■ Messung der partikulären Belastung der Zuluft an OP-Decken gemäß DIN 1946 Teil 4 ■ Überprüfung Laminar ■ Flow an OP-Decken ■ Messung Abströmgeschwindigkeit Und in allen vorgenannten Bereichen: ■ Messung Temperatur/Luftfeuchte ■ Überprüfung Raumdrücke ■ Auswertung und Dokumentation ■ Handlungsempfehlungen P.T. MAGAZIN 1/2014 Der Laplacesche Dämon 2.0 Der Traum einer Welterklärungsmaschine ist nicht neu. Im 18. Jhd. entwarf der französische Mathematiker Pierre- Simon Laplace einen „Dämon“, der – sofern er alle Naturgesetze sowie Ort und Impuls aller Teilchen kennen würde – Vergangenheit und Zukunft aus dieser rein mathematisch-physikalischen Konstellation errechnen könnte. In diesem Modell gibt es keinen freien Willen, es beschreibt den Triumph des Determinismus über den Zufall, die Prognose als extrapolierte Konsequenz eindeu- Pierre-Simon Laplace hat bereits im 18. Jahrhundert Big Data schon einmal konsequent durchdacht. deren größte Schwäche: Wir sind Teil der Schnittmenge – aber wir sind nicht die Schnittmenge. Zum Beispiel die Big Data-Anwendung predictive policing: Computer errechnen in mehreren amerikanischen Großstädten, wo und wann die Wahrscheinlichkeit von Verbrechen am höchsten ist. Durch gezielte Überwachung und verstärkte Polizeipräsenz Kontakt ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH Geschäftsführer: Gerhard Schade Göschwitzer Straße 22 07745 Jena Tel.: 03641 686-102 Fax: 03641 686-109 gerhard.schade@asi-jena.de www.asi-jena.de 2007 ausgezeichnet mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“

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