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P.T. MAGAZIN 01/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wer ist der bessere

Wer ist der bessere Chef? (Fotos: Victor1558/Flickr.com) Über feministische Mythenbildung zum Nachteil der Frauen Gesellschaft Deutschlands Großkonzerne wollen die Frauenoffensive auf die Chefsessel unterstützen. In der Telekom sollen bis 2015 rund 30 Prozent Frauen Führungsverantwortung übernommen haben. Fast ein Drittel der Führungsmannschaft der Allianz-Versicherung soll, jedoch ohne Terminnennung, aus Frauen bestehen. Infineon will bis 2015 etwa 15 Prozent Frauen auf Chefsessel hieven. BMW hat sich bis 2020 eine Frauenquote im Führungskorps von 15 bis 17 Prozent verordnet. Mehrere Seiten Lobhudelei Die Selbstverpflichtungen von Unternehmen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, verheißen Gutes, vor allem dann, wenn das zutrifft, was eine Gruppe von Unternehmensberatern, Wirtschaftstrainern und Publizisten, zumeist weiblichen Geschlechts, erkannt haben wollen. Demnach sind Frauen im Vergleich zu Männern teamfähiger, toleranter, mutiger, zäher, hartnäckiger, konsensorientierter, fürsorglicher, flexibler, sozial kompetenter, ausgleichender, inspirationsaktiver, ruhiger, kreativer, weitblickender, empathieorientierter, realistischer, frustrationsfähiger, motivationsstärker, kommunikativer, diplomatischer und stressstabiler. Offensichtlich beherrschen sie die Klaviatur der Soft Skills perfekt. Man könnte mehrere Seiten dieses Artikels INDIVIDUELLE SYSTEMLÖSUNGEN FÜR PHARMAZEUTISCHE PRIMÄRPACKMITTEL mit dieser Art von Lobhudelei füllen. Wenn sie zuträfen, müsste die Bezeichnung „schwaches Geschlecht“ eliminiert und durch „starkes Geschlecht“ ersetzt werden. Aber leider sind die aufgezählten Eigenschaften teilweise auch noch widersprüchlich. Mythenbildung vs. Führungstheorie Die Überzeichnung von Positiveigenschaften weiblicher Führungskräfte erinnert sehr an die Zeiten der „Eigenschaftentheorie“, auch „great man theory“ benannt. Sie untersuchte, welche Eigenschaften Führer von Geführten unterscheidet, beziehungsweise wodurch sich gute Führer von schlechten abheben. Die Begründung für den angeblichen Führungserfolg von Frauen beruht aber insbesondere auf den oben weiblichen Eigenschaften. Von „great man“, zur „great woman“. Doch erwies sich die Eigenschaftentheorie als wenig konsistent. Theorie und Praxis erkannten, dass Führung nicht einfach eine Sache des passiven Status oder des einfachen Besitzes von Eigenschaften ist, sondern eine dynamische Beziehung zwischen den Mitgliedern einer Gruppe, in welcher der/die Handeln Führer/in bei DR. BUTZE. ihren/seinen Er beschreibt Sta- Bodenständigkeit ist ein Schlüsselbegriff im unternehmerischen nicht nur die Kontinuität, mit der die Butzes ihrem Firmenstandort tus erhält, Klingenberg indem sie/er bei Dresden sich mit seit ihrem/ Generationen treu sind, sondern auch die Kundennähe, mit der seinem sie ihre Wissen Geschäfte und betreiben. Können Partnerschaftlich orientierend und flexibel als „Dienstleister für Dienstleister” aufzutreten, auf ist die die Gruppe Philosophie einwirkt. von DR. BUTZE. dass die McKinsey-Studie zusammen mit dem „Women’s Forum for the Economy & Society“ erstellt wurde, einer amerikanischen Frauenorganisation. Es ist legitim zu fragen, ob und inwieweit das die frauenfreundlichen Ergebnisse der Untersuchung beförderte. Keine Unterschiede Hamburger Mediziner berichteten 2011, dass Frauen gesünder Karriere machen als Männer. Sie gehen bewusster mit ihrer Gesundheit um und hören besser auf die Signale ihres Körpers. Das Gegenteil kann in einer 2009 durchgeführten Studie einer Organisation namens SHAPE nachlesen. Demnach leiden weibliche Führungskräfte mehr als ihre männlichen Kollegen unter Stress und Gliederschmerzen und sind häufiger erschöpft. Das renommierte IFAK- Institut kam in einer Befragung von 664 Arbeitnehmern beiderlei Geschlechts zu dem Ergebnis, dass Frauen keine besseren Chefs sind als Männer. Das Gros der geschlechtervergleichenden Führungsforschung ist der Meinung, dass es zwischen Mann und Frau keine signifikanten Unterschiede im Führungsverhalten gibt. Auch zeigen empirische Forschungen keinen starken und konsistenten Zusammenhang zwischen Führungsstilen und Führungserfolg. Das Unternehmen „Profilingvalues“, hat im Zeitraum von Juni 2009 bis März 2011 die Antworten von 1.803 Fach- und Führungskräften männlichen und weiblichen Geschlechts (734 Frauen und 1.069 Männer) aus 250 Unternehmen analysiert. Das Fazit: „Männer und Frauen sind in allen Dimensionen prinzipiell gleich gut geeignet, gehobene Positionen im Berufsleben auszufüllen.“ ■ Walter Simon Über den Autor ■ Walter Simon zählt zu den bekannteren deutschen Wirtschaftstrainern und Zukunftsberatern ■ Sein Focus liegt im Bereich der Zukunft von Arbeit und Führung (Foto: Prof. Walter Simon) Remy & Geiser ist ein zukunftsorientiertes, traditionsreiches mittelständiges Unternehmen, das an insgesamt drei Standorten deutschlandweit pharmazeutische Verpackungen herstellt. An den Thüringer Standorten in Altenfeld und Hinternah werden von ca. 180 Mitarbeitern hochwertige Produkte aus Glas und Kunststoff hergestellt. F I N A L I S T Großer Preis des MITTELSTANDES Eine Seite der Münze fehlt Die Schwerpunkte der Produktion BLUECAMP bilden ist ein interdisziplinäres Der Informationsforum, Eigenschaftentheorie Beratungsnetzwerk folgte die Situationstheorie. auf die Topthemen Hier wurde Qualität, der situative Verschlüsse aus Kunststoff in und verschiedenen Schulungszentrum mit einer Fokussierung Durchmessern, die aus bis Innovation, zu vier Einzelteilen bestehen können, Pipettenmonturen gebranche. Besuchen Sie BLUECAMP erfolges im Internet: eingebracht. Unterschiedliche Effizienz und Nachhaltigkeit Kontext in der Reinigungs- die Analyse und Pfle-des Führungs- aus Glas und Kunststoff sowie Flaschen aus www.bluecamp.de Sachverhalte erfordern entsprechende Glas. Führungsstile. Engagierte und motivierte Mitarbeiter Führung soll sich deshalb flexibel arbeiten an modernen Maschinen und Anlagen – auch unter Reinraumbedingungen. ationen beziehungsweise Problemen in Abhängigkeit von gegebenen Situ- vollziehen. Zu den situativen Faktoren können der Reifegrad der Mitarbeiter, DR. BUTZE www.remy-geiser.de das individuelle und das organisationsspezifische Wertesystem, die fachliche GmbH & Co. KG Fachgroßhandel für Remy & Geiser GmbH Kompetenz, die Art der Aufgaben, die Sauberkeit & Hygiene Eigenschaften der Gruppen und Am Rittergut viele Remy & Geiser Straße 1 6 Faktoren mehr gehören. Wenn 01738 es Klingenberg zutrifft, 56584 Anhausen Tel. (035202) 5105-0 Telefon: 02639/9311-0 | Fax: 02639/1230 Fax (035202) 5105-50 info@remy-geiser.de 14 P.T. MAGAZIN 1/2013 info@butze.de www.butze.de

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