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P.T. MAGAZIN 01/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

(Foto: © Nicole

(Foto: © Nicole Celik/PIXELIO) (Que le: R+V Versicherung) Geschäftsführer und Chefredakteur Impressum www.pt-magazin.de Ihre Leserbriefe Leser-Telefon: 0341 24061-00 Leser-Fax: 0341 24061-66 Zu: „Was ist Mittelstand?“ „Wie immer habe ich Ihren Leitartikel mit großem Interesse gelesen. Diesmal haben Sie über den Mittelstand sehr wahre Gedanken aufgeschrieben. Die gehören eigentlich auf die Titelseiten unserer einschlägigen Medien und müssten Gegenstand von Bildungsinhalten an unseren Schulen und Universitäten sein. Erfrischend und mutmachend ist Ihre ‚Mittelstands- Definition’, und ich reiche sie gerne weiter. Einen Gedanken darf ich hinzufügen – Mittelstand möge vielleicht etwas mit der ‚Mitte’ oder ‚Mittelmaß’ suggerieren – ist er aber nicht! Der unternehmerische, Werte schöpfende Mittelstand ist die ökonomische Elite, die ökonomische Intelligenz. Der Mittelstand ist demnach die ‚ökonomische Front’ – die Position des Mittelstandes ist ‚VORNE’! Ihre Gedanken weisen wohl auch darauf hin, dass wir uns noch mehr in das politische Strategie- und Tagesgeschäft einmischen sollten. War der Mittelstand in der Vergangenheit zu ‚unpolitisch’, für Wirtschaft und Gesellschaft | Offizielles Magazin des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ WirtschaftswunderMACHER 8 Gesellschaft Ach Papa, mach doch mal ein Lagerfeuer! Angstindustrie und Sicherheitswahn gefährden unsere Freiheit 6. Jahrgang Ausgabe 6 | 2010 ISSN 1860-501x | 3 Euro Preisträger und Finalisten im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ 2010 Ob seine Kinder noch auf Bäume klettern dürfen? Diesen Wunsch von Peter, seinem Keine Spur zehnjährigen Sohn, hat Karl schon länger befürchtet, und nun liegt er …Dann spezialbeschichtete Zeltpla- wie Ble in Karls Magengrube. Dabei nen. Diese sind um die Feuerstelle hat er ja Verständnis für seinen Sohn. zu spannen und münden nach oben Karl weiß nur zu gut, dass er als Kind in den Lagerfeuerfeinstaubfilter. – so vor etwas über 40 Jahren – mit Kein Rauch, nicht die geringste Spur Freunden ab und an mal auf einer darf entweichen. Bei der Demontage Wiese war und sie da auch ein Lager- Schutzkleidung tagen, Entsorgung erfeuer gemacht hatten. Aber das war folgt in der Sondermüllverbrennungs- in den unsicheren wilden früheren anlage. Der Boden muss nach dem Zeiten. Feuer ebenfalls ca. 20 cm tief abge- tragen und entsorgt werden. Selbst- „Heute ist alles viel besser und sau- verständlich muss man zum Erhalt ber geordnet“, denkt Karl. Am be- der Erlaubnis, selbst ein Lagerfeuer sten erkundigt er sich einmal, wo der anzünden zu dürfen, einen speziellen nächste erlaubte Platz für ein Lager- Lagerfeuerlehrgang machen. Und diefeuer ist. Bestimmt über 100 km ent- ser Lehrgang kostet. fernt. Auf jeden Fall muss er sich einen vorgeschriebenen Feinstaubfilter Und dann die Suche nach dem rich- für Lagerfeuer besorgen. Dessen Ver- tigen Holz. Es muss die Normgröße wendung ist seit Jahren zwingende für offene Kleinfeuer in der Natur Vorschrift. sein. Nur staatlich geprüftes Holz darf hat er wichtige Themen des Politgeschäftes nicht immer in die richtigen Hände gegeben? Ihr Magazin gibt stets einen Ausblick, was Mittelstand und Unternehmerpersönlichkeiten in unserem Lande zu leisten vermögen. Danke dafür und weiter so!“ Ernst Haberland Zu: „Der vogtländische Sarrazin“ „Die Perversion der öffentlichrechtlichen Vertreter dieses ‚Systems’ ist offenkundig nicht mehr zu überbieten. Wer es wagt, die schuldhaften Amtspflichtverletzungen der Akteure aufzuzeigen, wird mit haftbewährten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, Strafverfolgungsanklagen usw. überzogen. Wir haben es trotz Kontensperrung, Zwangsentzug unseres Eigentums, Zwangsevakuierung aus unserem Wohn- und Unternehmenseigentum, ständiger Bedrohungen etc. geschafft, das Staatshaftungsverfahren fristwahrend in Gang zu bringen.“ verwendet werden. Da muss man höllisch aufpassen. Im Handel gibt es zertifiziertes Holz, das genauso aussieht, aber nicht die aktuell richtige Zulassungsnummer besitzt und nur für andere Feuerarten zugelassen ist. Falls man mit falschem Holz bei einem Lagerfeuer erwischt wird, wird’s teuer. Nicht auszudenken Apropos Gesundheit. Arbeitskollege Meier kann ja echt von Glück reden. Als Meier nämlich vor sechs Wochen zu der für jeden Bürger vorgeschriebenen zweiwöchentlichen ärztlichen Gesundheitsuntersuchung ging, war dort diesmal nicht sein bekannter und ihm vom Amt zugeteilter Arzt. Sondern diesmal war ein junger Assistenzarzt, wohl gerade frisch vom Studium, als Vertretung – nun als amtierender Arzt – anwesend. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn dieser gut ausgebildete und wohl tüchtige Arzt Meier nicht so gründlich untersucht hätte! Meier hat nämlich – so weiß man nun, eine Art von sporadisch und selten auftretender, fast unmerklicher Schluckbeschwerde, die unter ungünstigen Umständen wohl zu ernsthaften Komplikationen bei der Nahrungsaufnahme führen könnte. Meier hat sofort per Operation eine Magensonde erhalten. Anarchismus Er ist nun – zu seinem Schutz – an sein Bett gefesselt und wird viermal am Tag von einem Pfleger besucht, der Meier über die Sonde ernährt, ihn wäscht und pflegt. Es ist nicht bekannt, ob und wann er geheilt werden kann und wieder zurückkommt. Und Karl denkt: „Dies ist doch eine gute Gesellschaft, die sich um jeden Menschen kümmert.“ Was waren dies früher noch für anarchische Zeiten, als Menschen zum Arzt gingen, wenn sie selbst meinten, es sei einmal wieder notwendig. Oder gar zu einem Arzt ihrer Wahl gingen, ihren Arzt beliebig wechseln oder sogar Meinungen von verschiedenen 12 Gesellschaft Claudia und Michael May Was ist eine Risikotechnologie? NOVO-Autor Dr. Lutz Niemann über schwindelerregende Missverständnisse bei der Sicherheitsbewertung von Kernkraftwerken Ob und wie hoch Ganz wichtig ist an dieser Stelle ein Wort zur Genauigkeit der Zahlen. Man darf sie nicht überbewerten. Schließlich wurden die Daten von den Epidemiologen aus Befragungen gewonnen, die lange Jahre nach dem Konsum von Nikotin oder Alkohol erfolgten. Es verblasst die Erinnerung, niemand hat je die in der Jugendzeit konsumierten Mengen aufgeschrieben. Druckwasser-Reaktor des Kernkraft- werks Gösgen (Schweiz) Es geht also nicht um vermeintlich präzise Quantifizierung, es geht Was man beurteilen will, sollte man darum, ob ein Risiko vorhanden ist, in Zahlen fassen, denn nur dann und um die ungefähre Größe eines kann man vergleichen. Auch für das Risikos, ob es irgendwo zwischen Risiko gibt es eine Maßzahl. Es ist das 0 und 1 liegt oder bei 10 oder 100. „zusätzliche relative Risiko“, genannt ERR (excess relative risk). Das ERR Krebsrisiko durch radioaktive wird anhand von Erfahrungswerten Strahlung aus Schadensereignissen ermittelt. Das Krebsrisiko durch radioaktive Den Maßstab kann man am besten Strahlung wurde an den Überlebenden von Hiroshima und Naga saki an Beispielen verdeutlichen: So tra- gen Raucher ein erhöhtes Risiko, an nachgewiesen. Es steigt mit der Krebs zu erkranken; dieses steigt mit Dosis, der der Einzelne ausgesetzt der Anzahl der Zigaretten und der ist. Das zusätzliche relative Risiko Raucherjahre. Bei täglich 20 Ziga- infolge einer Belastung von einem retten beträgt das ERR bei weniger Sievert (Sv.) in drei Tagen beträgt 1. (3) als 15 Raucherjahren 12, bei 15 bis 30 Die Dosis, der ein Mensch im Mittel Raucherjahren 22 und bei über 30 ausgesetzt ist, und ebenso die Expositionen der Mitarbeiter in einem Raucherjahren 45. (1) Kernkraftwerk, bewegen sich bei Auch mit Alkoholkonsum ist ein weit unter einem Sievert, im Bereich Krebsrisiko verbunden: Das ERR einiger Millisievert pro Jahr. beträgt für zehn Liter Alkohol im Jahr (35g/Tag) zwei und bei der doppelten Wird das bei hoher Dosis (bzw. Dosisleistung = Dosis pro Zeit) Menge etwa zehn. (2) gemessene Unbestechlich – aber käuflich (Foto: KKW Gösgen-Däniken AG/Wikimedia/ CC-BY-SA-3.0) NovoArgumente erscheint zweimonatlich und ist in einigen Buchläden Deutschlands und Österreichs sowie im Online-Shop von www.novo-argumente. com erhältlich. Der Einzelverkaufspreis beträgt in Deutschland 7,20 Euro, das Jahresabonnement kostet 37,80 Euro (ermäßigt 28,50 Euro). Die aktu- e le Doppelausgabe 108/109 kostet 11,95 Euro. Kontakt Thomas Deichmann Risiko auf niedrige Dosen nach der LNT-Hypothese (LNT = linear no threshold) zurückgerechnet, also davon ausgegangen, dass es keine untere Grenze für ein Risiko gibt, folgt für 1 Millisievert im Jahr ein ERR von 0,00001. Das ist offensichtlich ein sehr kleines Risiko. Doch zur Überwachung und weiteren Minimierung dieses Risikos sind allein im Bundesamt für Strahlenschutz etwa 730 Mitarbeiter beschäftigt. Natürliche Abwehr Realistisch betrachtet kann man das Risiko ERR = 0,00001 durch ERR = 0 ersetzen. Nur in der unbelebten Natur kann man bei einer sehr kleinen Ursache auch noch eine sehr kleine Wirkung erwarten. In der belebten Natur gilt das nicht, weil ein lebender Organismus auf eine Einwirkung reagiert und Abwehrmechanismen in Gang setzt. De facto hat erst eine Dosisleistung oberhalb einer gewissen Schwelle, die zu nicht meh reparierbaren Schäden führt, ein Risiko zur Folge. Das gilt für die Abwehr von möglicherweise schädlichen Chemikalien, Strahlung, Viren und Bakterien. Extreme Grenzwerte Das Einwirken von radioaktiver Strahlung kann sogar einen positiven Effekt bewirken, was die Heilwirkung von radioaktivem Radon in den Radonheilbädern eindrucksvoll zeigt. Über den Autor ■ Dr. Lutz Niemann arbeitete bis 1971 am Max-Planck-Institut für Meta lkunde in Stuttgart u. a. mit radioaktiven Stoffen Das P.T. Magazin ist das offizi elle Maga zin des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung, eingetragen im Stiftungsregister des Regie rungs be zir kes Leipzig unter Nr. 2/1998. Verlag: OPS Netzwerk GmbH Melscher Str. 1, 04299 Leipzig Tel. 0341 24061 - 00 Fax 0341 24061 - 66 E-Mail: info@op-pt.de Internet: www.pt-magazin.de Geschäftsführer: Petra Tröger Dr. Helfried Schmidt Redaktion: Dr. Helfried Schmidt (V. i. S. d. P.) Ullrich Rothe (Chefredakteur) Autoren: Ullrich Rothe, Anette Runge, Carlos A. Gebauer, Udo Piasetzky, Heinz Horeis, Dr. Constantin Sander, Otto W. Krämer, Gunnar Sohn, Dr. oec. habil. Jörg Schumann, Prof. Jörn-Axel Meyer, Prof. Bodo Eidenmüller, Dr. Volker Gallandi, Prof. Arnd Joachim Garth Regionalkorrespondent: Bernd Schenke Satz/Layout: Frank Heinitz (Satzleiter), Janine Huber, Thomas Nägler Anzeigenleitung: Petra Tröger (V. i. S. d. P.) Druck: Druckerei Vetters GmbH & Co. KG Gutenbergstraße 2, 01471 Radeburg Erscheinungsweise: 6 mal jährlich, Einzelpreis 3 ¡ inkl. 7% MwSt.; Abonnement 16 ¡ inkl. 7% MwSt. sowie inkl. Versand und Porto für 6 Ausgaben. Unser Magazin erhalten Sie in unserem Verlag sowie im Abo und in ausgewählten öffentlichen Einrichtungen. Mehrfachlieferungen auf Anfrage. Konditionen unter www.pt-magazin.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2011, gültig seit 01.10.2010. © 2011 OPS Netzwerk GmbH. Nachdruck nur mit schrift licher Genehmigung des Verlages. Risiko-Technologie? Atomkraft – ja bitte! Einkaufs-„Netz“ Unser täglich Brot Leserbriefe auch unter: www.pt-magazin.de/service/leserbriefe 66 P.T. MAGAZIN 1/2011 Sorgen-Ländle Im Griff des Wohlstandes Serengeti mit SUV Offroad auf schwedisch Tel. 069 97206-701 Fax 069 97206-702 info@novo-argumente.com Aboverwaltung und Beste lservice: Erik Lindhorst Erik.Lindhorst@novo-argumente.com www.novo-argumente.com P.T. MAGAZIN 6/2010 ■ Strahlenschutzbeauftragter bei Siemens ■ publiziert zu den Themen Energie, Kernenergie, Radioaktivität und Klima ■ Mitinitiator der Internetplattform Buerger-fuer-Technik.de. Alle Angaben ohne Gewähr. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Der Verlag behält sich vor, Leserzuschriften bearbeitet zu veröffentlichen. Für unver langt eingesandte Manuskripte und für Anzeigeninhalte übernehmen der Verlag oder seine Mitarbeiter keine Haftung. Leser-Fax: 0341 24061 - 66 E-Mail: redaktion@op-pt.de

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