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P.T. MAGAZIN 01/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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Regional-Special Der Spezialist Der Spezialist für anspruchsvolle für anspruchsvolle Drehteile! Drehteile! Auf unseren kurvengesteuerten Drehautomaten und CNC-Drehmaschinen fertigen wir kundenindividuelle Drehteile bis zu Ø 65mm. Nahezu 3.000 unterschiedliche Typen liefern wir an unsere Kunden aus der Automobil- und Elektroindustrie sowie dem Maschinen und Nutzfahrzeugbau. Maier GmbH und CO. KG Präzisionstechnik Langer Steg 9 | 98646 Hildburghausen Telefon: (03685) 7918-0 Telefax: (03685) 7918-10 Email: info@maier-praezisionstechnik.de Spitzen cluster-Inititiative des Bundesforschungs ministeriums. Eine weitere Her aus forderung sieht er in der demo grafischen Entwicklung. „Der zu erwartende Mangel an Facharbeitern und Ingenieuren könnte sich als Achillesferse erweisen“, so der Experte. Die Autofrage Während in China, USA, Japan und Frankreich teils Milliarden in die neue Antriebstechnik gesteckt werden, betreibe Deutschland Forschung an isolierten Kleinprojekten und nach dem Gießkannenprinzip, meint Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Unbestritten, die Automobilindustrie war und ist als Schlüsselbranche ein wichtiger Auftraggeber und Innovationstreiber. Um die neuen Umwelttechniken beim Auto läuft weltweit ein Wettrennen. Wie rasch es gelingen kann, die Preise für Batterien zu senken, ist unklar. VW-Vorstandschef Martin Winterkorn lässt im Silicon Valley untersuchen, wie mit sog. Consumer-Batteriezellen, wie sie auch in Handys verwendet werden, Elektroautos angetrieben werden können. 2018 will der VW-Konzern weltweit 300 000 E-Autos pro Jahr verkaufen und damit Marktführer bei Stromern werden. 1 Million E-Autos Sachsen ■ Chemnitz: Volkswagen-Motorenwerk, Niles-Simmons, Starrag-Heckert, IBM, über 7 000 neue Unternehmen entstanden seit 1995 ■ Dresden: Europas „Silicon Saxony“, rund 1 200 Firmen mit mehr als 40 000 Mitarbeitern machen Dresden zum größten europäischen Cluster im Bereich der Mikroelektronik/ Informations- und Kommunikationstechnologie ■ Leipzig: Interkontinentalflughafen Leipzig/Halle, Messe, Amazon, Schenker, Porsche und BMW, EEX, BIO CITY ■ Zwickau: Autostadt Nr. 1 im Osten, Volkswagen Sachsen GmbH ist das größte produzierende Unternehmen Ostdeutschlands Mit der neuen Zielmarke der deutschen Regierung in punkto Elektromobilität – eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 – sollen sich ganz neue Chancen bieten. Kurz vor dem CDU-Parteitag im November besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel das BMW-Werk im sächsischen Leipzig. Sie verwies auf das Elektro-Ziel bis 2020: „Ich sehe hier zum allerersten Mal, dass das richtig Gestalt annimmt“, sagte sie. Denn es gibt kaum ein Auto, über das die PS-Branche zuletzt mehr gesprochen hat als über das „Mega City Vehicle“ von BMW. Geheimes Project i Hatte sie dann in ihrer Grundsatzrede, auf der sie auf die wirtschaftlichen Erfolge verwies, auch den Stadtflitzer aus Mitteldeutschland im Sinn? Konzipiert im „Project i“ von 2007 soll er nicht weniger als das Automobil retten und eine Antwort auf die größten Herausforderungen der Branche geben, meint „motosound.de“: „Denn wenn demnächst mehr als die Hälfte der Menschen in Städten leben und die Zahl der Autos dramatisch ansteigt, dann werden nicht nur sparsame, sondern auch kleinere Fahrzeuge gebraucht, um den Verkehrsinfarkt zu verhindern.“ Mega City Vehicle für Metropolregionen Dabei werden die alten Traditionen im Automobilbau und in der Elektrochemie in Sachsen in Anschlag gebracht. Das Land, das Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit ganz vorne mit dabei war, muss zwar jetzt erst einmal neue Lehrstühle für Elektrochemie anschaffen, damit der Rückstand aufgeholt werden kann. Aber: „Wenn es gelingt, in Deutschland nicht nur eine neue Produktion von Autos zu verankern, sondern hier auch die Batterien zusammenzubauen, dann wird das einen Schub für die gesamte Entwicklung bringen, sodass wir auch hierbei wieder Teil der Welt spitze sein werden“, sagte die Kanzlerin in Leipzig. Rund 40% der Herstellungskosten gehen beim Elektroauto in die Batterie. Globale Revolution Mit Leipzig als Hochburg der Elektro- Autos soll der Automobilstandort Mitteldeutschland gestärkt werden. Der Münchner Autobauer erweitert sein Werk in Leipzig für die Fertigung des neu entwickelten Elektro-Autos und www.maier-praezisionstechnik.de 54 P.T. MAGAZIN 1/2011

Regional-Special investiert dafür 400 Mio. Euro, schafft 800 Arbeitsplätze, weit mehr, als bisher angekündigt. Das Elektroauto ist noch weit entfernt vom Vehikel für die Massen. Bisher hapert es an leistungsfähigen Batterien – doch die Industrie forciert ihre Anstrengungen. BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer ist sich sogar sicher, dass „dieses Fahrzeug die Automobilindustrie, wie wir sie heute kennen, in erheblichem Maße verändern wird.“ Ab 2013 sollen in Leipzig die emissionsfreien Automobile mit Elektroantrieb und einer besonders leichten Kunststoff-Karosserie in Großserie vom Band rollen. Leuchtturm oder Nebelkerze? Land der Mitte und die Mitte Deutschlands Auch China strebt bei Elektroautos die Marktführerschaft an. Weltweit investiert mit Ausnahme von Dänemark kein Staat mehr in die E-Mobilität als China. Eine McKinsey-Studie belegt: Lag das Reich der Mitte im April 2010 noch auf dem siebten Rang, springt es vier Monate später auf die Position drei hinter den USA und Frankreich – punktgleich mit Deutschland. Bisher fahren nur sehr wenige E-Autos auf deutschen Straßen. Zudem waren es zuletzt vor allem japanische und französische Autobauer, die neue Modelle ab 2011 ankündigten. Der Markt soll stark wachsen. Die Unternehmensberatung Roland Berger prognostizierte für 2020 einen jährlichen Absatz von 10 Mio. Elektro- und Hybrid-Autos weltweit. Dies wäre jedes fünfte neu zugelassene Auto. Sind die Verbraucher aber wirklich schon bereit für das Elektroauto? Leuchtturm oder Nebelkerze? Warnung! Experten warnen vor zu hohen Erwartungen an die neue Technologie. Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft in Nürtingen geht davon aus, dass die Elektroblase platzen wird. „Es ist allenfalls die Frage, wann das der Fall sein wird." Große Hersteller wie VW, Daimler oder BMW können die Ausgaben verkraften. Der Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität Henning Kagermann räumte ein, dass Deutschland auf einigen Gebieten ins Hintertreffen geraten sei. „In der Batterieforschung, in der Elektrochemie hätten wir in der Vergangenheit mehr investieren sollen.“ Es gebe weniger Lehrstühle. Das Land hole aber auf: „In Aachen und München z. B. gibt es erste Cluster an den Hochschulen.“ Mit der Produktion von Batterien hätten die Asiaten aber mehr Erfahrung. „Am Ende geht es dann jedoch darum, wer das Gesamtkonzept am besten umsetzt.“ Die deutschen Autohersteller hätten sehr gute Chancen, auch in der Elektro-Ära weltweit führend zu sein, so Kagermann. Batterie-Forschung in Sachsen Umso größer sind die Forschungsanstrengungen von Chemiekonzernen wie Evonik Industries. Das Unternehmen hat bereits mehr als 100 Mio. Euro in die Entwicklung neuer Batteriekomponenten investiert. Evoniks Management setzt bei der kostspieligen Forschung auf die Größe des künftigen globalen Marktes. Eine Schlüsselposition bei der Zusammenarbeit kommt der Firma Li-Tec Battery im sächsischen Kamenz bei Dresden zu. Sie will die europäische Nummer 1 unter den Herstellern von Lithium-Ionen- Batterietechnik werden. Sie sollen ab kommendem Jahr in Batterien eingesetzt und für die Automobilindustrie gefertigt werden. Leuchtturm oder Nebelkerze? Spitzenreiter in Thüringen Thüringen gehört bei der Nutzung erneuerbarer Energien zu den Spitzenreitern in Deutschland. Die Energieversorgung beruht sehr stark auf Erdgas. Die eigene Stromerzeugung ist relativ gering, die Stromimporte Thüringen ■ Erfurt: Blumenstadt, Ernährungswirtschaft, Maschinenbau, Bosch, Solar Energy AG, Chipfabrik X-FAB GmbH ■ Gera: Optik und Präzisionsmechanik, Kunststofftechnik, Maschinenbau, Fahrzeug- und Zulieferindustrie, Umwelttechnologie ■ Jena: Stadt der Wissenschaften, Jenoptik, Zeiss, Schott, Institute für angewandte Forschung, Biotech- Unternehmen ■ Weimar: Nahrungsmittelproduktion, Chemie/Pharmazie, Maschinenund Anlagenbau, Bildungsund Dienstleistungsstandort, Bautechnologie- und Werkstoff- Forschung 1/2011 P.T. MAGAZIN 55

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