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PT-Magazi 04 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Zukunft der

Zukunft der Automobilität Auf dem Wirtschaftstag Japan in Düsseldorf stellten internationale Top-Unternehmen ihre Beiträge für die Mobilität der Zukunft vor PT-MAGAZIN 4/2018 Nordrhein-Westfalen 50 © Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister © Düsseldorf Tourismus GmbH Der Wirtschaftstag Japan am 28. Mai 2018 in Düsseldorf stand in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft der Automobilität – Technologische Innovationen aus Deutschland und Japan“. Mit 390 angemeldeten Teilnehmern wurde ein Anmeldungsrekord verzeichnet. Effizienzsteigerung, Leichtbau, vernetztes Fahren: In allen Phasen - von Entwicklung über Produktion bis zur Anwendung - steht die Automobilbranche in Deutschland und Japan vor großen Herausforderungen. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Das Land Nordrhein-Westfalen bereitet sich intensiv auf die Zukunft der Automobilität vor. Hierbei verfolgen wir einen technologieoffenen Ansatz und unterstützen unterschiedliche Antriebstechnologien. Im Bereich der Elektromobilität hat sich unser Bundesland in jüngerer Zeit zu einer der dynamischsten Regionen in Europa entwickelt.“ Ryuta Mizuuchi, japanischer Generalkonsul in Düsseldorf: „Mit Blick auf die bevorstehende Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan hoffe ich sehr, dass die Zusammenarbeit der hiesigen deutschjapanischen Wirtschaft weiter vertieft wird.“ Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Der Wirtschaftstag zeigt gute Beispiele für unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit – etwa bei der Frage, wie wir zukünftig Verkehr und Mobilität Oberbürgermeister Thomas Geisel (6.v.l.), Generalkonsul Ryuta Mizuuchi (5.v.L) und NRW-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (7. v.l.) gehörten zu den Rednern des Wirtschaftstags Japan 2018 gestalten. Mobilität, insbesondere die Automobilität, ist gerade für wachsende Metropolen wie Düsseldorf ein wichtiges Zukunftsthema.“ Akinori Okumura, Präsident der Japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf erklärte: „Die Zukunft der Automobilität ist für die traditionell im Autobau starken Länder Deutschland und Japan ein wichtiges Thema. Die zukünftige Ausrichtung dieses Industriezweiges in unseren beiden Ländern dürfte auch global von großer Bedeutung sein. Umso wichtiger ist es, dass sich Branchenvertreter aus beiden Ländern über Perspektiven, technologische Innovationen sowie Kooperationsmöglichkeiten austauschen. Der Wirtschaftstag Japan am „Japan“-Standort NRW eignet sich dafür hervorragend.“ Die Automobilindustrie steht vor einer Wende. Die Anforderungen an Effizienz, Umweltfreundlichkeit, Sicherheit, Konnektivität und Flexibilität steigen. In seiner Keynote ging Arndt G. Kirchhoff, CEO von Kirchhoff Automotive Holding und Vizepräsident des Verbandes der Automobilindustrie VDA, auf das Thema „Zulieferer im Umbruch: Zwischen Digitalisierung und Elektromobilität“ ein. Shinishiro Oka, General Director der Japan Automobile Manufacturers Association Inc. (JAMA), stellte in seiner Key- Note „Japans Mobilitätsvision und die Möglichkeiten der japanisch-deutschen Zusammenarbeit „ vor. Mariko Feldmann, Deputy Director von Toyota Motor Europe stellte das Konzept Toyota Environmental Challenge 2050 vor, mit dem Ziel, Null-Emissionen im gesamten Fahrzeugzyklus zu erreichen. Beispiele industrieübergreifender Forschungs- und Entwicklungskooperationen auf dem Weg zur 5G-Technologie präsentierte Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ericsson. Hiromi Nakafutami, General Manager von Asahi Kasei stellte seine Technologien und Lösungen im Bereich Leichtbau, Reifen und Applikationen für Autobatterien vor. Die neuesten Beiträge zum Thema Advanced Driver Assistance Systems präsentierte Uwe Westmeyer, Solution Manager Renesas Electronics Corporation. Über die Erfahrungen von Elektromobilitätsautos im Dauereinsatz berichtete Dr. Jörg Salomon, Vice President Streetscooter, mit Blick auf die Entwicklung vom Startup zum größten Elektromobilitätsprojekt Deutschlands. Abgerundet wurden die Best-Practice-Beispiele von ThyssenKrupp. Dr. Reinholf Achatz, CTO, informierte über die Automobilität im Rahmen der Energiewende und die daraus resultierenden neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. ó

Kunststoff-Stahl-Automotive © Lanxess Leichtbau ist und bleibt eine Schlüsseltechnologie für die künftige Mobilität. Gerade hier hat Nordrhein- Westfalen mit seinen vielfältigen Kompetenzen in Industrie und Forschung einzigartige Voraussetzungen, um weltweit Spitzenpositionen einzunehmen. Ziel der hochkarätig besetzten Veranstaltung „Multi-Material-Leichtbau für die (Elektro-)Mobilität“, zu der der Verein kunststoffland NRW in die Firmenzentrale der Lanxess AG in Köln geladen hatte, war es, im direkten Dialog von Kunststoff-, Stahl- und Automobilindustrie konkrete Innovationschancen auszuloten und die Weichen noch stärker in Richtung Kooperation am Standort zu stellen. Mit dieser thematischen Ausrichtung knüpft der Verein kunststoffland NRW aus Sicht seines Vorsitzenden Reinhard Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter Gerhardi Kunststofftechnik GmbH, unmittelbar an Diskussionen an, die Expertenkreise aus Automobilindustrie und Werkstoffindustrien aktuell bewegen: • Wie sieht die neue Mobilität aus? • Welche Bedeutung kommt in nächster Zeit dem Leichtbau und damit zugleich innovativen Materialkonzepten zu? • Wie können die Unternehmen am Standort NRW mit ihren historisch gewachsenen Werkstoffkompetenzen bei Kunststoff und Metall auch künftig Wettbewerbsvorteile generieren bzw. ausbauen? NRW ist DIE Keimzelle für Innovationen Gerade die letzte Frage trieb besonders auch NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart um, als er an die anwesenden Industrievertreter appellierte: „Wir müssen Nordrhein-Westfalen mit seiner starken Industrie gemeinsam weiter nach vorne bringen. Dazu brauchen wir engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer und das Know-how der Besten, um die sich bietenden Innovationschancen zu nutzen. Lassen Sie uns deshalb rund um das Schlüsselthema Leichtbau auch branchen- und werkstoffübergreifend denken und handeln – im Interesse der einzelnen Unternehmen und des Standortes Nordrhein-Westfalen!“ Bei der Automobilbranche als einer der wichtigsten Anwendungsindustrien traf Minister Pinkwart damit auf offene Türen. Gunnar Herrmann, Chef der Ford-Werke in Köln, unterstrich in seiner Keynote die zentrale Bedeutung von Innovationen für die Mobilität der Zukunft, Ford setze dabei stark auf neue Materialkonzepte und Multi-Material- Leichtbau. Bewusst setzt der Kunststoffhersteller auch auf neue Kunststoff-Metall-Verbundtechnologien für die automobile Großserie und nutzt damit konsequent die Potenziale derartiger Hybridlösungen. Die Kombination von Material- und Prozess-Know-how aus verschiedenen Werkstoffwelten kann nämlich nicht nur zu Kostensenkungen führen und Leichtbau so bezahlbarer machen, sondern verschafft ebenso Vorteile bei Montage und Logistik. Wie groß die Herausforderungen dabei allerdings sind, machte Bernhard Osburg, Head of Sales Steering, thyssenkrupp Steel Europe AG mit Blick auf die besonderen Prozesse bei Stahlproduktion und –verarbeitung eindrucksvoll deutlich: „Innovationen müssen bei uns immer im Volumen erfolgreich sein. Auch und gerade für neuartige Multi-Material-Ansätze gilt deshalb zwingend ‚Raus aus der Nische‘.“ Generell sieht Osburg ebenfalls große Potenziale durch Synergien zwischen Stahl und Kunststoff, die zum Wohl des Landes genutzt werden können. Berührungsängste kenne die Stahlindustrie jedenfalls nicht, so Osburg, gleichwohl betont er: „Wir müssen in den Köpfen etwas verändern.“ ó 51 PT-MAGAZIN 4/2018 Nordrhein-Westfalen AUS PRODUKTE FÜR DEN ERFOLG AUS KUNSTSTOFF VON VON IDEEN. IDEEN. AFK Andreas Franke AFK Kunststoffverarbeitung Andreas Franke · Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG Benzstraße Industriestraße Kunststoffverarbeitung 14–18 53-55 · 57439 · 57413 GmbH Finnentrop Attendorn & Co. KG· Tel.: 0 27 22/95 40-0 · www.afk-kunststoff.de Tel.: Industriestraße 0 27 21 / 95 44 53-55 - 40 · 57413 www.afk-kunststoff.de Finnentrop Tel.: 0 27 21 / 95 44 - 40 · www.afk-kunststoff.de 2017

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