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PT-Magazi 04 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

PT-MAGAZIN 4/2018 © www.d-rolf.com Wirtschaft 44 Seit 1896 werden in Eisenach sehr interessante Fahrzeuge gebaut. Mit der Wendeeuphorie kamen langweilige Opel, finanziert durch Fördermittel, die sich internationale „Heuschrecken“ dank einfallsloser Politiker beschafft hatten. Namen wie „Treuhand“, Kohl und RAF- Opfer Rohwedder wurden nur durch den infolge seiner notgeilen Sexaktionen unsterblichen US Präsidenten Clinton getoppt. Immer drängten sich auch Thüringer Politmarionetten mit ins Bild. Die Akteure wechselten von GM nach Spanien und dann zu den PSA-Franzosen…. Was? Das sind Autobauer??? Die echten guten Eisenacher Handwerker fragte sowieso noch nie jemand. Aber die Tradition von BMW 309 über IFA F9 bis zum Wartburg 313 lebt. Für einen EMW 327 werden über 100.000 EUR geboten – dafür lässt sich ein ähnliches Fahrzeug neu bauen. Noch einfacher wäre der Bau eines Wartburg 313 aus einem noch relativ günstig zu erwerbenden 311-er. Das Problem ist, das gute Handwerker meist nichts von Marketing verstehen. Das wäre eine sinnvolle Aufgabe für regionale Politiker. Mit geringer Anschubfinanzierung lassen sich selbst Experten aus dem halleschen Waggonbau und dem IFA- Karosseriewerk integrieren. Selbst die Russen waren nach 1945 klüger. Sie leiteten nach 1945, als überall im zerstörten Europa der Automobilbau stockte, den Bau der epochemachenden EMW 327 ein. Wie begehrt solche Fahrzeuge sind, sieht man auch an dem vom Eulenspiegelverlag editierten Oldtimerkalender „Unbekannte Autos – DDR Fahrzeuge, die nie in Serie gingen“. Einzelne Blätter des Kalenders verkaufen wir jetzt zum Neupreis des ganzen Stückes. Schicke Autos aus Eisenach D-Rolf Becker in der Wartburgstadt Überholen ohne einzuholen rief damals Walter Ulbricht nicht nur den Schlossern in Eisenach zu. PS: Commedy? Jetzt ist ein Thüringer Rechtsanwalt CDU-„Ostbeauftragter“ geworden. Er riet den Ossi zu mehr Selbstbewusstsein. Für ein Interview war er nicht zu erreichen. Über den Autor D-ROLF steht über 12x im Guinnessbook und war mit dem Trabi auf allen Kontinenten und in allen politischen und natürlichen Klimazonen unterwegs. Er macht Marketainment, Er macht Guerilla-Marketing, vorzugsweise für mittelständische Unternehmen, die er mit geeigneten Aktionen und Pressefotos so schon mal in bedeutende Zeitschriften bringt, von Handelsblatt bis zur New York Times. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, und er tut es auf seine unnachahmliche Weise: www.d-rolf.com A I S K.- Wolfgang Kursawe e.Kfm. Anlagenbau & Industrieservice Kemberg 20 Jahre Neue Straße 12 | 06901 Kemberg Telefon: 034921 / 60015 | Telefax: 034921 / 60016 E-Mail: ais-kursawe@t-online.de www.ais-kursawe.de Großer Preis des MITTELSTANDES 2014 Kompetenz in: Anlagenbau Engineering Industrieservice Stahlbau Behälterbau Rohrleitungen Industrielle Forschung

An Usten gieht de Sunne uf Martina Rellin in der Oberlausitz Streamen Sie schon – oder singen Sie noch? Gehen wir ruhig davon aus, dass in Deutschland deutlich mehr Menschen tagtäglich ganz selbstverständlich Songs aus dem Internet streamen – sprich: dudeln lassen – als selbst ein fröhliches Liedchen zu trällern. Einmal fuhr ich in Berlin mit dem Taxi, plötzlich sagt der Taxifahrer: „Sind Sie Deutsche?” Hä? Ich fiepe vom Rücksitz. „Ja, wieso?” Der Taxifahrer, wahrscheinlich türkischer Herkunft, sagt: „Weil Sie singen.” Ich: „Das versteh ich nicht.” Der Taxifahrer: „Deutsche singen nicht.” im Westen untergeht – wie kann sie dann morgens immer wieder im Osten aufgehen? Für Kilian ist die Sache in Oberlausitzer Mundart klar: An Usten gieht de Sunne uf, an Westen gieht se under. Zuricke kimt se ganz gewiss, du sists ok ni weils finster is. Du siehst es nur nicht, weil es dunkel ist. Im Dunkeln sieht man vielleicht nichts, aber im Hellen hört man auf jeden Fall © sewu - stock.adobe.com Oh! Hatte ich doch tatsächlich eine Melodie gesummt, die mir schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf ging, so einen hartnäckigen Ohrwurm wie Yellow submarine oder Alt wie ein Baum oder Jingle Bells. Ich dachte an das Sprichwort: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder und fühlte mich die letzten Fahrkilometer auf dem Weg von Kreuzberg nach Charlottenburg so richtig, richtig gut, hinten auf meiner Taxirückbank. Dieses Erlebnis in Berlin liegt nun schon ein paar Jährchen zurück. Neulich fiel es mir wieder ein. Warum? Ich sitze wieder auf einer Bank. Diesmal im Garten. Im südöstlichsten Zipfel Deutschlands, in meiner neuen Heimat. Auf dem Gartenbänkl neben mir sitzt B., Unternehmensberaterin. Irgendwie kommen wir in unserer hochnotwichtigen Beratung auf das beliebte Oberlausitzer Mundartlied Der Ignaz und der Kilian zu sprechen. Ich sage: „Oh, das muss ich heute Abend mal googeln, das hör ich mir auf you-tube an.” Meine Banknachbarin sagt: „Wieso? Ich sing‘s dir vor…” Nix mit online und digital! Ganz analog intoniert B. die vier Strophen vom Ignaz und dem Kilian, den zwei Bauern aus Großschönau. Ignaz fragt sich und Kilian: Wenn die Sonne im Osten aufgeht und etwas! Am nächsten Tag spricht mich eine Nachbarin an, die offenbar gerade hinter der Hecke am Gartenbänkl vorbei lief, als B. so schön sang: „Sie haben sich aber schon schön in die Mundart eingefuchst.” Was soll ich sagen –Internet und you-tube sei Dank beginne ich meine Schreibtischarbeit jetzt immer mit Mitsingen. Das werde ich fortsetzen, bis ich absolut textsicher bin. Dieses Lied ist was fürs Leben. Freund Kilian hat nämlich noch eine wunderbare Erklärung parat, und zwar für die ferne Zeit, wenn wir in die Erde hineinkommen – und ubn druff a Bergl. Du denkst du bist eim Paradies, du sists ok ni weils finster is. ó Über die Autorin Wenn Martina Rellin, Ex-Chefredakteurin der Kultur-Zeitschrift Das Magazin und erfolgreiche Sachbuchautorin (Klar bin ich eine Ost- Frau!), nicht Mundartlieder übt, schreibt sie. Leidenschaftlich. Für sich und andere. Bücher und Auftragskommunikation. Sie betreibt die Rellin Schreibwerkstatt bei Berlin und in Oybin im Zittauer Gebirge und vermittelt dort und in Leipzig Interessierten das Handwerk des Schreibens in Kursen und Coachings. www.martinarellin.de

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