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PT-Magazi 04 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft

Wirtschaft PT-MAGAZIN 4/2018 © Kzenon 34 Frachtkosten auf dem Prüfstand Der 1. Juli 2018 ist wieder so ein Tag, ab dem still und leise die Kosten wieder steigen. Diesmal wird der Mittelstand infolge der Mautveränderung erneut zur Kasse gebeten werden. Nun wird die Maut zusätzlich auch für ca. 40.000 Kilometer Bundesstraßen fällig. Auch viele Unternehmen, die regional tätig sind und LKWs ab 7,5 Tonnen einsetzen, sind auf diesen Strecken nun mautpflichtig. Zwei Milliarden Euro sollen so zusätzlich dadurch eingenommen werden respektive bezahlt werden. Wonach wird die Mauthöhe eigentlich berechnet? Die Grundlage für die Berechnung bilden mehrere Faktoren: 1. Die zurückgelegten Kilometer auf der mautpflichtigen Strecke als „Kosten für Luftverschmutzung“. 2. Die Anzahl der Achsen am LKW als „Kosten für Infrastruktur“. 3. Die Emissionsklasse des Fahrzeuges. Die Mauttabelle ist je nach Schadstoffklasse in sechs Kategorien aufgeteilt. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktorenausprägung werden zwischen 8,1 Cent/Kilometer und maximal 21,8 Cent/Kilometer als Kostenbelastung fällig. Kostensteigerungen bei den Transporten? Wie Sie jetzt Ihre Ertragsreserven mobilisieren. Wer aber trägt diese Kostensteigerung in der Praxis? Die Speditionen? Nein, die haben schon angekündigt, dass sie diese Mehrkosten aufgrund der gegenwärtigen Marktsituation nicht noch zusätzlich stemmen können. Da stellt sich die Frage: „Was macht die gegenwärtige Marktsituation in der Logistik aus? Was ist heute anders als noch vor einigen Jahren?“ Im Jahr 2017 hat sich der Transportmarkt stark verändert. Im Ergebnis der guten wirtschaftlichen Entwicklung wurde und wird vermehrt Frachtraum nachgefragt. Dieser konnte jedoch nicht in ausreichendem Maße und in der gewünschten Flexibilität immer zur Verfügung gestellt werden. Es entstanden Engpass-Situationen. So kamen im Sommer 2017 auf einen LKW teilweise rechnerisch drei Ladungsangebote. Aus einem „Käufermarkt“ ist so in weiten Teilen ein „Lieferantenmarkt“ geworden. Mit den entsprechenden Auswirkungen für die Unternehmen. Die Gründe für diese Kapazitätsengpässe sind zum einen die veränderten Lieferanforderungen. Durch den stetig steigenden Online-Handel sind die Lieferungen kleinteiliger geworden. Die Menge ist insgesamt gestiegen. Gleichzeitig wird eine immer schnellere und flexiblere Anlieferung gefordert. Das stellt aber für leistungsfähige Transportdienstleister keine unlösbare Aufgabe dar. Durch die fortschreitende Digitalisierung in der Speditionsbranche werden sicherlich noch weitere Effizienzressourcen nutzbar gemacht werden. Es kommt noch ein weiterer und schwerer wiegender Grund hinzu: Fahrermangel! Was kann also der vorausschauende Unternehmer tun? Wie kann er sicherstellen, dass er für den Transport seiner Güter nicht zu viel bezahlt? Wie können Ertragsreserven dafür systematisch mobilisiert werden? Die Logistik ist für die meisten Unternehmen eine essentielle Dienstleistung. Daher ist es wichtig, dass die

AKTENLAGERUNG... AKTENDIGITALISIERUNG... ARCHIV-OUTSOURCING... Über den Autor Beratender Betriebswirt und Supply Chain Manager (FH) Reinhard B. Großmann ist seit 1997 selbstständiger Berater, Business- Coach und Trainer ist Mitglied im Unternehmerbeirat der Oskar-Patzelt-Stiftung und leitet Servicestellen für Thüringen und Niedersachsen. Weiterhin ist er in der Bundesvereinigung Logistik BVL e.V. aktiv. Auswahl der speditionellen Partner systematisch und regelmäßig nach Schwerpunkten und deren Dienstleistungsstärken erfolgt. Damit eine Spedition kostengünstig kalkulieren und anbieten kann, benötigen diese jedoch möglichst viele relevante Informationen vom Unternehmen. Diese werden von den Mittelständlern häufig zurückgehalten. Aber versetzen Sie sich einmal in die Lage eines Spediteurs: Er will ein wirtschaftliches Angebot abgeben und kann die Situation des Kunden jedoch nicht richtig einschätzen. Er weiß also nicht, welche Ladungsmengen werden wann beauftragt. Fallen die Ladungsmengen regelmäßig oder nur zu bestimmter Zeit an? Gibt es einen saisonalen Verlauf? Wohin müssen die Güter transportiert werden, national, europaweit oder weltweit? Handelt es sich hier vielleicht um Projektgeschäfte? Müssen noch andere Verkehrsträger mit eingebunden werden, wie Bahn, Schiffe oder Flugzeuge? Nach welchen Frachtregelungen (Incoterms) soll transportiert werden? Um welche Güter handelt es sich? Sind sie stapelbar? Wie wird die Auslastung des LKWs sein? Wie lange soll der Preis gelten? Können für diese Relationen intern Rückfrachten organisiert werden? Sie sehen, wenn hier eine klare und zielführende Kommunikation in Form von qualifizierten Ausschreibungsunterlagen Grundlage wird, können die angebotsrelevanten Informationen für den Spediteur zur Verfügung gestellt werden und er kann ein wettbewerbsfähiges Angebot ausarbeiten. Leider ist die Aufbereitung dieser Informationen vorab zeitlich aufwendig. Hieran scheitert es meist in der Praxis; es muss halt immer schnell gehen. Denn es müssen zur genauen Einschätzung der bisherigen Transportsituationen über einen Referenzzeitraum, meist über ein Jahr, entsprechende Sendungs- und Gewichtstrukturen ermittelt werden. Diese Daten können z.B. systematisch aus den Transportrechnungen erfasst werden. Dann muss ein Ausblick in die nähere Zukunft gewagt werden, auch wenn dies mit gewissen Unsicherheiten verbunden ist. Um seine Frachtkosten dauerhaft auf Marktniveau zu halten, bietet sich das Frachtkosten-Controlling an. Dies ist ein operatives Instrument mit dem Ziel, „die Dinge richtig zu tun“. Damit können die regelmäßig anfallenden Frachtkosten bei den verschiedenen Speditionen, durch Vergleiche mit validierten Benchmarks und Angeboten analysiert werden. Es können daraufhin Maßnahmen bei Abweichungen eingeleitet sowie deren Umsetzung systematisch kontrolliert werden. So werden im Ergebnis Frachtkosten auf Marktniveau erreicht und Ihre Ertragsreserven mobilisiert. Die vereinbarten Frachtraten sollten dann jeweils periodisch, mindestens einmal jährlich, mit dem jeweiligen Marktniveau des Verkehrsträgers verglichen werden. Sie haben im hektischen Tagesgeschäft nicht die erforderliche Zeit und wollen dennoch Ihre Ertragsreserven nutzen? Sie bevorzugen eine rein ergebnisorientierte Honorierung oder möchten dafür eine BAFA-Förderung nutzen? Sie können sich unter www.frachtkostencontrolling.de umfassend über die verschiedenen Herangehensweisen informieren und direkt Kontakt aufnehmen. ó Eigenständige Brandabschnitte. Feuer im Container erlischt aufgrund Sauerstoffmangels. Schutz durch wasserdichte aber atmungsaktive Konstruktion. Schutz vor Licht und Staub. Profitieren Sie von der Erfahrung zahlloser Projekte in den Bereichen Archivoutsourcing und Aktendigitalisierung, die LAGER 3000 bereits durchgeführt hat. Zahlreiche Banken, Sparkassen, Behörden, Gerichte, Versicherungen sowie Handels- und Industriekunden sehen in LAGER 3000 ihre effiziente, kostengünstige und sichere „externe Fachabteilung“ für das moderne Archivmanagement. Die Lagerung der Akten erfolgt ausschließlich in gesicherten Überseecontainern, die sich in hochgesicherten Hallen befinden. In den Containern sind die Akten hervorragend vor Wasser- und Brandschäden geschützt. Bei Bedarf können die Einheiten zusätzlich klimatisiert werden. Das gesamte Lager ist videoüberwacht, jeder Container elektronisch gesichert. WWW.LAGER3000.DE TEL. 04402 / 98 3000

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