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P. T. MAGAZIN 04/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung Die vertrauenswürdigsten Berufe Deutsche vertrauen Apothekern, Krankenschwestern und der Feuerwehr Feuerwehrleute, Krankenschwestern und Piloten sind die drei vertrauenswürdigsten Berufe Deutschlands. Das Spitzentrio hat seine hohen Vertrauenswerte in Europas größter Verbraucherstudie, durchgeführt vom Magazin Reader’s Digest, gegenüber den Vorjahren verteidigen können. Mit wenig Abstand folgen Apotheker und Ärzte. Ganz offensichtlich wissen die Deutschen genau, auf wen sie sich verlassen können, wenn es darauf ankommt. Nicht zu toppen sind da über Jahre die Feuerwehrleute. Sie schafften es in allen zwölf untersuchten Ländern, den höchsten Vertrauenswert zu Rang/Beruf Deutschland Alle Länder 1. Feuerwehr 92% 92% 2. Krankenschwestern 89% 82% 3. Piloten 88% 86% 4. Apotheker 85% 80% 5. Ärzte 80% 76% 17. Fußballspieler 20% 20% 18. Autoverkäufer 16% 18% 19. Finanzberater 14% 22% 20. Politiker 10% 7% (Grafik: Reader’s Digest) erzielen. In Deutschland sprachen 92 Prozent der Befragten den Feuerwehrleuten ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen aus. Die Krankenschwestern folgen mit 89 Prozent, die Piloten mit 88 Prozent, wobei für diesen Berufsstand in Deutschland erstmals ein Rückgang an Zustimmung zu verzeichnen ist. Bemerkenswert außerdem, dass die Landwirte mit 74 Prozent einen hohen Stellenwert im Vertrauen der Bevölkerung genießen. Und das ist in fast allen Ländern so. Am höchsten in den Niederlanden (84 Prozent) und in Finnland (82 Prozent). Apotheker und Ärzte erzielten in Deutschland einen Vertrauenswert von 85 Prozent bzw. 80 Prozent. Auf den letzten Plätzen landeten Politiker, Autoverkäufer, Fußballspieler und Finanzberater. Vertrauen in Politiker auf Tiefststand Spannend sind einige Ergebnisse aus dem Mittelfeld. Können sich beispielsweise die Richter in Deutschland über 58 Prozent Zustimmung freuen, kommen sie im europäischen Durchschnitt nur auf 39 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als die Rechtsanwälte, deren Ruf in Deutschland mit 52 Prozent um einiges besser als im Länderschnitt ausfällt. Weiter abwärts geht es mit dem Ansehen der Finanzberater. In Deutschland ist das Vertrauen nur noch bei 14 Prozent der Befragten hoch bzw. ziemlich hoch (nach 17 Prozent im Vorjahr), im restlichen befragten Europa immerhin noch 22 Prozent (Vorjahr: 26 Prozent). Gesamt gesehen schrumpfte das Ansehen der Politiker noch einmal um einen Prozentpunkt (von acht Prozent auf sieben Prozent), während es sich in Deutschland leicht verbesserte: von neun Prozent auf zehn Prozent. In den osteuropäischen Ländern zeigt sich das Vertrauen in Politiker auf einem Tiefststand. Unter 50 Prozent bleiben in allen Ländern außerdem noch Reiseveranstalter, Journalisten, Gewerkschaftsführer, Fußballspieler, Autoverkäufer und Priester/Pfarrer. In Deutschland hat sich allerdings das Vertrauen bei den Kirchenvertretern im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert (von 37 Prozent auf 48 Prozent) und damit liegen die Deutschen mit ihrer Zustimmung auch weit über dem Länderdurchschnitt. Vielleicht eine Folge der Bemühungen um mehr Transparenz und Verantwortung für die aufgedeckten Skandalfälle. Die Studie „European Trusted Brands 2013“ beleuchtet zudem, warum Verbraucher bestimmten Marken mehr als anderen vertrauen. In den Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta/Mundpflege stehen an der Spitze der vertrauenswürdigsten Marken: Allianz, Aral, Aspirin, C & A, Frosch, Haribo, Miele, Persil, Sparkasse, TUI, Odol, Volkswagen und Wick. Erstmals gelangten in der jährlich durchgeführten Studie Nestlé, Nordhäuser, Samsung, Schauma und Sony an die Spitze ihrer Produktkategorien. n 22 P.T. MAGAZIN 4/2013 4/2013 P.T. MAGAZIN 23 (Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de) Es kommt nicht auf die Größe an Die wertvollsten Städte Deutschlands in der Börsenliga München ist nach wie vor Deutschlands wertvollste Stadt, in diesem Jahr gefolgt von Walldorf, Leverkusen, Düsseldorf und Wolfsburg. Das ergibt die Börsenliga der globalen Strategieberatung Simon- Kucher & Partners, die seit 2005 jährlich zusammengestellt wird. München ist seit 2005 der Börsengigant auf Platz Eins: Die Werte der dortigen elf Unternehmen sind in der Summe dreimal so hoch wie die der vier nachfolgenden Städte. „München ist für große Unternehmen sehr attraktiv, hier macht sich nicht zuletzt die konsequente Industriepolitik der letzten Jahrzehnte bemerkbar. Dort gibt es auch genügend hochqualifizierte Mitarbeiter, da die Region nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei den Menschen sehr beliebt ist“, erklärt Dr. Georg Tacke, CEO von Simon-Kucher. Unter anderem tragen Schwergewichte wie Allianz, BMW und Siemens zum Ligaerfolg Münchens bei. Das zweitplatzierte Walldorf ist quasi schon ein Synonym für SAP und seit 2011 unter den ersten drei Städten. Ähnlich verhält es sich bei Wolfsburg mit VW. Leverkusen – im letzten Jahr noch auf Rang Acht – überrascht in diesem Jahr mit Rang Drei, dank des guten Ergebnisses des Bayer- Konzerns. Düsseldorf hat ebenfalls einen Stammplatz unter den Top-Positionen der Börsenliga: Im letzten Jahr noch auf Rang Zwei, heute auf Rang Vier. Der Verlierer in diesem Jahr ist Bonn: Die ehemalige Bundeshauptstadt fliegt zum ersten Mal in der Geschichte der Börsenliga aus den Top Fünf und ist auf Rang Sieben zu finden. „Das liegt aber nicht etwa an absolut schlechten Ergebnissen von Telekom und Post. Andere haben sich in diesem Jahr einfach besser entwickelt und sind dadurch im Ranking hochgerutscht“, so Tacke. Wirtschaftskraft auch auf dem Land Große Städte belegen in der Börsenliga nicht immer automatisch einen Spitzenplatz. Das wird am Beispiel Köln und Berlin deutlich. Deren Position ist auch in diesem Jahr mit Rang 19 für die Domstadt und Rang 24 für die Hauptstadt äußerst schwach. „Größe allein reicht nicht aus, um bedeutende Börsenunternehmen anzuziehen“, sagt Tacke. Die starke Dezentralisierung der Wirtschaftskraft ist ein typisch deutsches Phänomen. Während sich beispielsweise in Frankreich oder England die Unternehmen in einem einzigen Ballungs- PREISTRÄGER Großer Preis des MITTELSTANDES 2010 raum konzentrieren, ziehen Großunternehmen in Deutschland sogar aufs Land. Bad Homburg (Rang Elf) mit Fresenius, oder Herzogenaurach (Rang 14) mit Puma und Adidas bestätigen: es kommt nicht immer auf die Größe der Stadt an. n

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