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E-Paper 08 Ziel-Sprung

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Offizielles Magazin der Oskar-Patzelt-Stiftung. Moderne Ernährung: Vielfalt statt Langeweile. Kunden involvieren: Digitale Lösungen bieten Zukunftspotenzial. PAARI® und die Ameise: Integrative Lösungen bei Wägeprozessen. OPS-Power-Workshops: Abwechslungsreich, spannend, kurzweilig, lösungsorientiert.

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14 E-Paper 8/2020 © ALMAS INDUSTRIES AG Im Experteninterview mit Hervé Mangonaux Vorstandsvorsitzender der ALMAS INDUSTRIES AG aus Mannheim zum Thema „innovative Sicherheitslösungen“ Das Mannheimer Unternehmen Almas Industries AG, ein deutscher Mittelständler und als europäischer Marktführer in den Bereichen Biometrie und ist spezialisiert auf Erkennungssysteme, die mit digitalen Fingerabdrücken arbeiten. Herr Hervé Mangonaux gehört als Mitgründer und CEO des Unternehmens auf diesen Gebieten zu den führenden Experten Deutschlands. Wir haben ihn zum Thema „innovative Sicherheitslösungen“ selbst befragt. Welche Lösungen bieten Sie Ihren Kunden an, Herr Mangonaux? Wir sind Spezialisten in den Bereichen biometrische Zutrittssysteme, Videoüberwachung, Einbruchmeldung und Mitarbeitersicherheit. Wir von Almas Industries sind überzeugt, dass technologische Spitzenprodukte Ihren Arbeitsplatz und Ihre Anlagen sicherer und effizienter machen und dass Sicherheitslösungen für alle Unternehmen erschwinglich und für Management sowie Personal einfach in der Handhabung sein sollten. Seit 2004 besteht Almas Industries und hat sich seitdem zu einem der führenden Unternehmen für innovative Sicherheitslösungen Europas entwickelt. Wie hat sich die Branche seitdem verändert? Vor allem der Markt im Bereich biometrische Zutrittskontrollen hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gewandelt. Es gab quasi eine „Revolution“ der Biometrie, die vor allem durch Smartphones angestoßen wurde, die die Entsperrung per Fingerabdruck in Mode gebracht und den Markt extrem angetrieben haben. Schon 2004 haben wir erkannt, dass biometrische Sicherheit die Zukunft ist und uns damals auf die Forschung und Entwicklung biometrischer Zutrittskontrollsysteme spezialisiert. Mittlerweile sind wir unter den Top 10 Unternehmen für biometrische Zugangskontrollsoftware in Europa. Schon früh haben wir unseren Kunden nähergebracht, welches Potential und besondere Vorteile die biometrische Zutrittskontrolle für Unternehmen bedeutet. Damals war das „Mindset“ von Entscheidungsträgern natürlich noch ein ganz anderes. Heute kommen die Kunden auch auf uns zu und wollen eine Beratung in Sachen Biometrie. Welche innovativen Sicherheitslösungen haben Sie speziell für die Corona-Krise entwickelt? Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihren Betrieb, Mitarbeiter und Kunden zu schützen, indem mögliche Übertragungen von Infektionen schon an der Tür gestoppt werden. Selbst mit dem Problem der hygienesicheren Rückkehr konfrontiert, konnten wir unsere Expertise und unser großes Partnernetzwerk dazu nutzen, in kürzester Zeit hygienesichere Zutrittskontrollen mit Temperaturmessung auf den Markt zu bringen. Die kontaktlose Zutrittskontrolle funktioniert per Gesichtserkennung und gleicht ab, ob die Person tatsächlich im Unternehmen arbeitet und misst gleichzeitig die Körpertemperatur. Hat die Person keine Zutrittserlaubnis und/oder eine erhöhte Temperatur, verweigert das System den Zutritt. Die Lösung bietet Unternehmen also maximale Sicherheit. Somit ist die Sicherheitslösung einerseits ein Sicherheits- und gleichzeitig ein Hygienekonzept. Eine Masken-Funktion gibt es auch. Das System bemerkt, wenn die Person keine Maske trägt und kann ggf. den Eintritt verweigern. Eine weitere Lösung, die wir anbieten, ist die manuelle Temperaturmessung. Welche Lösungen bietet Almas im Bereich Personenschutz und Arbeitssicherheit an? Im Bereich Arbeitssicherheit bieten wir den sogenannten „Totmannschalter“ an. Dabei handelt es sich um ein Personen- Notsignal-Gerät, welches für die Sicherheit von Alleinarbeitern sorgt. Kommt es zur Notsituation oder sogar zur Bewusstlosigkeit, detektiert das Gerät den Unfall und stellt eine Sprachverbindung zur Notruf- und Serviceleitstelle her, die die Situation analysiert und den Rettungsdienst an die zuvor vom Gerät lokalisierte Position des Alleinarbeiters schickt. Eine medizinische Sicherheitslösung in diesem Bereich ist der DOC-Defibrillator. Dabei handelt es sich um einen automatisierten externen Defibrillator, der speziell für Laien entwickelt wurde, denn beim plötzlichen Herztod zählt jede Sekunde. Sobald Helfer vor Ort das Gehäuse des DOCs öffnen, verbindet sich der DOC mit der 112. Die 112 kann die Helfer nun per Sprachverbindung betreuen, ihnen Anweisungen geben und gleichzeitig den Krankenwagen schicken. Wir arbeiten stets daran, Prozesse im Bereich Unfallerkennung, Erste-Hilfe-Leistung und Rettung mittels innovativer Technologie zu verbessern und zu beschleunigen, denn in diesem Bereich beeinflusst jede Stufe des Prozesses die Überlebenschancen der Betroffenen. ó E-Paper 8/2020

15 © Deutsche Telekom AG Telekom und DataGuard kooperieren bei Datenschutz für den Mittelstand • Datenschutz as a Service – so individuell wie nötig • Intelligente Pakete für Unternehmen jeder Größe • DSGVO-konform und erweiterbar E-Paper 8/2020 Datenschutz nach DSGVO ist bürokratisch und teuer? Mit intelligenten Paketen für die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zeigen die Deutsche Telekom und DataGuard gerade das Gegenteil. Eine Web-Plattform übernimmt dabei Routine-Abfragen. Danach unterstützen Spezialisten je nach Bedarf – auch als externe Datenschutzbeauftragte. Geschäftskunden der Telekom können den Service ab sofort im Telekom Cloud Portal buchen. Telekom-Geschäftsführer Hagen Rickmann unterstreicht die Bedeutung dieser Kooperation: „Sie rundet unser Portfolio bei Sicherheitslösungen ab – hier mit Fokus Datenschutz. Die flexible Lösung aus der Cloud hilft dem Mittelstand ab Tag 1. Und ist durch den hohen Grad der Automatisierung auch noch einfach in der Handhabung.“ Starke Kombi DataGuard kombiniert die Stärken von Mensch und Maschine. Eine Online-Plattform automatisiert Prozesse und sorgt für Übersicht und Transparenz. „Kunden sowie unsere Datenschutz-Spezialisten nutzen die eigens entwickelte Datenschutz-Plattform. Wiederholbare Arbeitsschritte lösen wir dabei durch Automatisierung und gut eingespielte Prozesse. So haben unsere über 150 Mitarbeiter mehr Zeit für die Kunden“, sagt Thomas Regier. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von DataGuard. Die Plattform punktet bei Audits, prüft Verträge, bietet Schulungen für die Mitarbeiter. Sie automatisiert Prozesse rund um die Dokumentation. Und sie unterstützt bei der Umsetzung der gesetzlichen Datenschutzanforderungen. „Das ist ein Hybrid aus Technologie und individueller Betreuung. DataGuard verbindet zuverlässigen Datenschutz und attraktive Festpreise“, so Regier. Datenschutz: Erfolgsfaktor statt Schreckgespenst Über 1.500 nationale und internationale Kunden aus vielen unterschiedlichen Branchen nutzen die Lösung bereits. Darunter Handwerk, Industrie, Versicherungen, Hotels oder Personaldienstleister. Die Pakete und Leistungen sind nach Aufwand gestaffelt. Die Kunden bezahlen einen transparenten Festpreis. Und behalten so den Kopf frei für ihr Geschäft. Das kleinste der vier Pakete kostet 150 Euro monatlich. Vom Startup zum Partner Die Deutsche Telekom hat DataGuard bereits im Startup-Programm TechBoost unterstützt. Die Zusammenarbeit der Unternehmen mündet jetzt in einer breiten Kooperation. „Datenschutz und Digitalisierung sind eng verknüpft“, sagt Thomas Regier. „Unsere Kunden erleben Datenschutz Made in Germany. Wir schützen ihre Daten und die von Millionen von Menschen weltweit“, sagt Regier. Das sieht auch Rickmann so: „Nicht der Datenschutz wird teuer, sondern dessen Vernachlässigung. Zusammen mit Data- Guard tun wir etwas dagegen.“ ó Weitere Informationen zum Angebot: www:cloud.telekom.de/de/software/ dataguard

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